Kategorie protection gap

Bericht: Geschlechtsspezifisches Lohn- und Rentengefälle in der EU

Heute ist der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) und der Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments zusammengetreten, um den Entwurf des Initiativberichts (INI) über das geschlechtsspezifische Lohn- und Rentengefälle in der EU zu verabschieden. Details unten anbei.

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Termine der AFPA Events 2026

Auch heuer wird es neben dem AFPA Marktdialog eine Reihe von Webinaren geben, mit denen wir Sie bei der Erfüllung Ihrer gesetzlichen Pflichten unterstützen. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA, Datenschutz und Cybersicherheit. Weiters Omnibus, Geldwäsche, Nachhaltigkeit, EU-Haftungsregelung neu, etc.
Bitte TERMINE gleich notieren! Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen aus Ihrem Haus!

AFPA Arbeitsschwerpunkte 2026/27

Am 22. 1. stimmte sich der AFPA-Marktbeirat über die AFPA-Prioritäten des Jahres 2026 ab. Über allem steht weiterhin das Ziel, sich für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich einzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den Arbeitsprogrammen von EIOPA, ESMA, EBA und der Europäischen Kommission. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA. Weiters Omnibus, SolvencyII, MiCAR, EU-Haftungsregelung neu, protection gaps etc. Weitere Details unten anbei.

EIOPA: Strategie bis 2030

Die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA hat ihre neue Strategie bis 2030 veröffentlicht und darin die prioritären Handlungsfelder für die kommenden Jahre definiert, um Resilienz in Europa zu stärken und Stabilität und nachhaltige Entwicklung der Versicherungs‑ und Pensionssektoren sicherzustellen (vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen, zunehmender Naturkatastrophen und wachsender digitaler Verwundbarkeiten). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Rückschau AFPA-Marktdialog, 9. Oktober 2025

Unter dem Titel „Persönliche Vorsorge in einer alternden Gesellschaft: Sind steuerliche Anreize eine Lösung?“. diskutierten nach 2 einleitenden Fach-Vorträgen von Sohbat Dhanju (Experte Kapitalvermögen, NWT) und Gerhard Danler (gerichtlicher Sachverständiger, Moser Danler und Partner Gmbh) mit Mag.a Ulrike Weiß (Leitung Konsumentenschutz in der AK OÖ) und Michael Herzhofer (AFPA-Obmann). Die geschnittenen Videos zum Nachsehen und die Vorträge finden Sie unten anbei..

Ensuring fair access to Insurance and Financial Services for Seniors

FECIF editorial by Michael Herzhofer, AFPA Chairman.
As our society ages, we face a defining challenge: ensuring that the systems we build are inclusive and supportive for all citizens, especially those who have spent a lifetime contributing to our nation’s prosperity. In Austria, the demographic shift is undeniable. By 2035, more than a quarter of our population will be over the age of 65.
Das gesamte Editorial, das sich mit der Senioren-Benachteiligung im Bereich der Finanz- und Versicherungsprodukte beschäftigt – womit sich nun auch das FECIF-Netzwerk auf EU-Ebene kümmert, können Sie unten nachlesen (sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch übersetzt).

AFPA hebt Senioren-Benachteiligung auf die europäische Ebene

AFPA, der unabhängige Branchenverband der selbständigen Versicherungsvermittler und Finanzberater Österreichs, hat im Vorjahr eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, bei der die schlechte Versorgung der Personen 60+ mit Finanz- und Versicherungsprodukten mit Zahlen und Fakten unterlegt wurde.

Das ist ein großes gesellschaftliches Problem. AFPA kritisiert die „Mangel-Versorgung“ älterer Personen auch deshalb, weil diese wachsende Zielgruppe kaum noch korrekt beraten („letzte Beratung liegt Jahre zurück“) und zumeist nicht mit den geeigneten Produkten versorgt werden kann. Doch dies sehen wir als unsere Aufgabe an!

Um die Zahlen und Fakten für das Lobbying auf österreichischer und europäischer Ebene nutzen zu können, haben wir die wichtigsten Ergebnisse in einem Flyer auf Deutsch und Englisch zusammengefasst, diese finden Sie unten anbei).

AFPA brachte diese Studie auch in das europäische FECIF-Netzwerk ein, um dieses Thema auch europaweit zu diskutieren und EU-weite Lösungen zu erarbeiten.
AFPA Chairman Michael Herzhofer hat dazu das aktuelle Editorial der FECIF verfasst, um die Mitglieder der anderen europäischen Staaten – die in ihren Ländern „dank Überalterung“ vor ähnlichen Problemen stehen – auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Unser Ziel ist: Eine Win-Win-Win-Situation zu erzielen: Gute Absicherung für die älteren Menschen. Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Bessere Marktchancen für Berater und Vermittler.

Vorschau AFPA-Marktdialog, 9. Oktober 2025

THEMA: „Persönliche Vorsorge in einer alternden Gesellschaft: Sind steuerliche Anreize eine Lösung?“.
Nach 2 Fach-Vorträgen von Sohbat Dhanju (Experte Kapitalvermögen, NWT) und Gerhard Danler (gerichtlicher Sachverständiger, Moser Danler und Partner Gmbh) diskutieren wir die Ergebnisse mit Mag.a Ulrike Weiß (Leitung Konsumentenschutz in der Arbeiterkammer OÖ) und Michael Herzhofer (AFPA-Obmann und GF der Secura-Versicherungsmakler Gmbh).
Wann & Wo?9. Oktober 2024, 14h30 – 17:00 Uhr, Novotel Hauptbahnhof Wien oder ONLINE, da Hybrid-Event!

Wichtige Erkenntnisse aus AFPA-Studie zur Senioren-Benachteiligung im Finanz- und Versicherungsbereich

In Österreich stehen Personen über 60 Jahre vor großen Herausforderungen, wenn es um den Zugang zu Versicherungen und Finanzdienstleistungen geht. Diese Problematik wird durch die fortschreitende Digitalisierung verschärft, da ältere Menschen oft nicht so versiert im Umgang mit digitalen Technologien sind. Um Zahlen und Fakten für die Politik und Konsumentenvertreter zu erhalten, hat AFPA eine repräsentative österreichweite Studie beauftragt, deren erste Ergebnisse wir in dem beiliegenden Flyer unten zusammen gefasst haben. Um auch für das Lobbying auf Europäischer Ebene Zahlen und Fakten präsentieren zu können, ist dieser Flyer nun auch auf Englisch verfügbar. Beide Flyer finden Sie unten zum Download.

Flyer der AFPA zur Seniorendiskriminierung auf Englisch verfügbar

In Österreich stehen Personen über 60 Jahre vor großen Herausforderungen, wenn es um den Zugang zu Versicherungen und Finanzdienstleistungen geht. Diese Problematik wird durch die fortschreitende Digitalisierung verschärft, da ältere Menschen oft nicht so versiert im Umgang mit digitalen Technologien sind. Um Zahlen und Fakten für die Politik und Konsumentenvertreter zu erhalten, hat AFPA eine repräsentative österreichweite Studie beauftragt, deren erste Ergebnisse wir in dem beiliegenden Flyer unten zusammen gefasst haben. Um auch für das Lobbying auf Europäischer Ebene Zahlen und Fakten präsentieren zu können, ist dieser Flyer nun auch auf Englisch verfügbar. Beide Flyer finden Sie unten zum Download.

Arbeitsprogramm 2025, Leistungsrückschau auf 2024, Webinar-Plan 2025

Basierend auf den Vorhaben der EU-Aufsichtsbehörden (EIOPA, EBA und ESMA) haben der AFPA-Vorstand und AFPA-Marktbeirat das Arbeitsprogramm für 2024/25 erarbeitet. Dieses finden Sie unten ebenso anbei, wie die AFPA-Leistungsrückschau auf 2024. Der AFPA-Vorstand wünscht Ihnen ein erfolgreiches Geschäftsjahr und freut sich auf zahlreiche Anmeldungen zu unseren Webinaren. Webinar-Plan ebenfalls unten anbei.

Rückblick 12. AFPA-Marktdialog, 24. Oktober 2024

Zu alt, zu analog für Geld?
Wie „best ager“ vom Zugang zu Krediten und Versicherungen zunehmend ausgegrenzt werden.

Unter diesem Titel diskutierte AFPA-Obmann Michael Herzhofer mit Mag.a Gabriele Zgubic (Leiterin der Abteilung Konsumentenpolitik in der AK) Wien, Dr. Peter Kostelka (Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs) und Michael Miskarik (Niederlassungsleiter Österreich der HDI Lebensversicherung AG).

Als Einführung in den Themenbereich präsentierte Johannes Muschik die wichtigsten Ergebnisse der AFPA-Studie zur Senioren-Diskriminierung im Finanz- und Versicherungsbereich.

Ein herzliches „DANKE“ an unsere Gäste für die interessante Diskussion und mögliche Lösungsvorschläge für dieses gesellschaftliche Problem.

Weitere Informationen zum Event, eine Bildgallerie und erste Pressemeldungen finden Sie unten anbei.

AFPA zur Seniorendiskriminierung im Versicherungsbereich

In Österreich stehen Personen über 60 Jahre vor großen Herausforderungen, wenn es um den Zugang zu Versicherungen und Finanzdienstleistungen geht. Diese Problematik wird durch die fortschreitende Digitalisierung verschärft, da ältere Menschen oft nicht so versiert im Umgang mit digitalen Technologien sind. Vertreter dieser Altersgruppe sowie Michael Miskarik und die AFPA weisen darauf hin, dass ältere Menschen beim Zugang zu modernen Versicherungsdienstleistungen benachteiligt werden. Details dazu im AssCompact vom August 2024. Diesen Pressebericht können Sie hier nachlesen

AFPA zur Seniorendiskriminierung im Kreditbereich

Banken schließen Filialen, bieten Dienste via Apps an. Für Junge und technisch Versierte kein Problem. Aber Seniorenvertreter weisen seit Jahren auf diese und weitere Benachteiligungen unserer älteren Mitbürger hin, die nicht so gerne und geübt mit Smartphones umgehen können. Fast unmöglich wird es, wenn Sie als ältere Person, auf Neudeutsch „best ager“ bezeichnet, Ihre Wohnung aus Nachhaltigkeitsgründen sanieren oder altersgerecht umbauen und dafür einen Kredit aufnehmen wollen. Über die Gründe berichten Mag. Peter Hrubec (AFPA-Marktbeirat für den Bereich Kreditvermittlung) und Michael Herzhofer (AFPA Obmann). Details dazu im risControl 4/24. Diesen Pressebericht können Sie hier nachlesen