Kategorie protection gap

Digitale Resilienz wird Pflicht und zur Überlebensfrage (besonders) für KMU.

Neue EU‑Vorgaben wie DORA, NIS2, der AI Act und FiDA verschärfen die Anforderungen an IT‑Sicherheit, Prozesse und Dokumentation massiv. Auch kleine Finanz‑ und Versicherungsbetriebe sind betroffen – oft indirekt über Lieferketten und Geschäftsbeziehungen zu Banken und Versicherern. Den Fachbeitrag der beiden AFPA-Lotsen Mag. Novotny und Mag. Zikulnig können Sie unten nachlesen.

Demografie als Weckruf: Neue Wege für Europas Altersvorsorge. FECIF-Editorial

Der demografische Wandel stellt Europas Pensionssysteme vor enorme Herausforderungen. Damit geraten staatliche Pensions‑ und Gesundheitssysteme zunehmend unter Finanzierungsdruck. Lücken in der Absicherung – die EU erkennt protection gaps als europaweites Problem – entstehen. Private und betriebliche Vorsorgelösungen müssen daher künftig eine deutlich stärkere Rolle spielen.
Eine Schlüsselrolle kommt dabei intelligent gestalteten steuerlichen Anreizen zu.

ECON: Meinungsaustausch Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute führte der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) einen Meinungsaustausch über den Vorschlag für eine Richtlinie zur Stärkung des regulatorischen Rahmens für die betriebliche Altersversorgung (IORP II) durch. Der Berichterstatter betonte die Notwendigkeit, angesichts demografischer Herausforderungen die Altersvorsorgesysteme der zweiten und dritten Säule zu stärken. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

ECON: Anhörung zur Rolle von Pensionsfonds und Versicherern auf den Kapitalmärkten

Anfang April fand im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments eine öffentliche Anhörung zur Rolle von Pensionsfonds und Versicherern auf den Kapitalmärkten statt. Die Mitglieder des ECON-Ausschusses hörten Stellungnahmen von Expertinnen und Experten der EIOPA, von Drittorganisationen sowie aus dem Versicherungssektor. Dies bot Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Gewinnung von Erkenntnissen im Vorfeld der künftigen legislativen Arbeiten zum Paket für ergänzende Altersvorsorge (Supplementary Pensions Package). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen der politischen Parteien finden Sie unten anbei.

Wie sichern wir unseren Lebensstandard im Alter? Wer fängt die wachsenden Versorgungslücken auf?

Österreich steuert auf eine starke demografische Verschiebung zu: Immer mehr ältere Menschen, immer weniger Erwerbstätige.
Gleichzeitig zeigt eine AFPA-Studie: Viele wünschen sich bessere Absicherung, doch passende, leistbare Vorsorgeprodukte fehlen oft.

Der Flyer zeigt, wo Österreich im EU-Vergleich zurückliegt, warum private und betriebliche Vorsorge heute wichtiger ist als je zuvor – und wie smarte steuerliche Anreize echte Lenkungseffekte erzeugen können. Weitere Details unten anbei.

Compliance wird zum Tagesgeschäft. Was Finanz- & Versicherungsberater jetzt brauchen.

Die Regulierungsflut im Finanz- und Versicherungsvertrieb trifft vor allem kleine Unternehmen. Was früher mit Hausverstand und Aktenordner funktionierte, erfordert heute saubere Dokumentation, digitale Prozesse und rechtliche Präzision. Besonders im Schadensfall zeigt sich, wie wichtig professionelle Unterstützung und strukturierte Abläufe sind. Viele, besonders KMU, stoßen hier an ihre Grenzen.

Die Lösung liegt zunehmend in Kooperationen, Verbünden und modernen Ökosystemen, die Infrastruktur, Rechts- und Schadenkompetenz sowie IT‑Sicherheit bündeln. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen durch neue EU‑Regelwerke wie DORA, NIS2, KI‑Regulierung und bald FiDA.

Finanzberatung im Zentrum der Spar‑ und Investitionsunion

Während die Europäische Union die Spar‑ und Investitionsunion (SIU) vorantreibt, bleibt ein Element für ihren Erfolg zentral: Die Finanzberatung. Der Zugang der Bürger zu Kapitalmärkten und die Erweiterung der Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen gehören zu den Kernzielen der SIU. Doch diese Ziele lassen sich nicht allein durch Regulierung oder Produktgestaltung erreichen. Ohne hochwertige Beratung könnten Bürger weiterhin zögern zu investieren, und das Versprechen eines wirklich integrierten europäischen Finanzmarktes würde theoretisch bleiben. Die weiteren Überlegungen zu den Aspekten komplexe Produkte, Risiken, Hemmschwellen und Unsicherheit abbauen, Fehlentscheidungen vermeiden und finanzielle Entscheidungen an langfristigen Zielen auszurichten, finden Sie unten anbei.

Spar- und Investitionsunion (SIU): Debatte im EU-Parlament

Heute fand in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg eine Debatte über die Spar- und Investitionsunion statt, mit besonderem Fokus auf die Notwendigkeit, die Integration der Kapitalmärkte zu beschleunigen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

EP: Initiativberichts zur geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentenlücke in der EU

Heute hat das Europäische Parlament in seiner Plenarsitzung in Straßburg den legislativen Initiativbericht (INI) zur geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentenlücke in der EU mit 458 Ja-Stimmen, 72 Nein-Stimmen und 98 Enthaltungen angenommen. Die Berichterstatterinnen, MdEP Irena Joveva (RE) und MdEP Mirosława Nykiel (EVP), betonten die Dringlichkeit struktureller Investitionen in Betreuungsdienste, die Anerkennung von Pflegearbeit und die Einbeziehung von Frauen in zukunftsträchtige Sektoren wie Wissenschaft und Technologie. Die Kommission, vertreten durch Kommissar Michael McGrath, bekräftigte, dass Wettbewerbsfähigkeit und Gleichstellung voneinander abhängen, und kündigte ein neues Toolkit zur Umsetzung der Richtlinie über Lohntransparenz an. Zwischen den politischen Gruppen traten deutliche Differenzen zutage: Einige fordern ambitioniertere Maßnahmen zur Verringerung von Ungleichheiten, andere mahnen zur Vorsicht, um übermäßige Bürokratie oder Eingriffe in nationale Zuständigkeiten zu vermeiden. Insgesamt wurde der Bedarf an einem konkreten europäischen Engagement zur Verwirklichung einer wirksamen und nachhaltigen Lohngleichheit erneut unterstrichen. Eine Analyse der wichtigsten Punkte durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Bericht: Geschlechtsspezifisches Lohn- und Rentengefälle in der EU

Heute ist der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) und der Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments zusammengetreten, um den Entwurf des Initiativberichts (INI) über das geschlechtsspezifische Lohn- und Rentengefälle in der EU zu verabschieden. Details unten anbei.

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Termine der AFPA Events 2026

Auch heuer wird es neben dem AFPA Marktdialog eine Reihe von Webinaren geben, mit denen wir Sie bei der Erfüllung Ihrer gesetzlichen Pflichten unterstützen. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA, Datenschutz und Cybersicherheit. Weiters Omnibus, Geldwäsche, Nachhaltigkeit, EU-Haftungsregelung neu, etc.
Bitte TERMINE gleich notieren! Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen aus Ihrem Haus!

AFPA Arbeitsschwerpunkte 2026/27

Am 22. 1. stimmte sich der AFPA-Marktbeirat über die AFPA-Prioritäten des Jahres 2026 ab. Über allem steht weiterhin das Ziel, sich für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich einzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den Arbeitsprogrammen von EIOPA, ESMA, EBA und der Europäischen Kommission. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA. Weiters Omnibus, SolvencyII, MiCAR, EU-Haftungsregelung neu, protection gaps etc. Weitere Details unten anbei.

EIOPA: Strategie bis 2030

Die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA hat ihre neue Strategie bis 2030 veröffentlicht und darin die prioritären Handlungsfelder für die kommenden Jahre definiert, um Resilienz in Europa zu stärken und Stabilität und nachhaltige Entwicklung der Versicherungs‑ und Pensionssektoren sicherzustellen (vor dem Hintergrund demografischer Veränderungen, zunehmender Naturkatastrophen und wachsender digitaler Verwundbarkeiten). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Rückschau AFPA-Marktdialog, 9. Oktober 2025

Unter dem Titel „Persönliche Vorsorge in einer alternden Gesellschaft: Sind steuerliche Anreize eine Lösung?“. diskutierten nach 2 einleitenden Fach-Vorträgen von Sohbat Dhanju (Experte Kapitalvermögen, NWT) und Gerhard Danler (gerichtlicher Sachverständiger, Moser Danler und Partner Gmbh) mit Mag.a Ulrike Weiß (Leitung Konsumentenschutz in der AK OÖ) und Michael Herzhofer (AFPA-Obmann). Die geschnittenen Videos zum Nachsehen und die Vorträge finden Sie unten anbei..

Ensuring fair access to Insurance and Financial Services for Seniors

FECIF editorial by Michael Herzhofer, AFPA Chairman.
As our society ages, we face a defining challenge: ensuring that the systems we build are inclusive and supportive for all citizens, especially those who have spent a lifetime contributing to our nation’s prosperity. In Austria, the demographic shift is undeniable. By 2035, more than a quarter of our population will be over the age of 65.
Das gesamte Editorial, das sich mit der Senioren-Benachteiligung im Bereich der Finanz- und Versicherungsprodukte beschäftigt – womit sich nun auch das FECIF-Netzwerk auf EU-Ebene kümmert, können Sie unten nachlesen (sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch übersetzt).

AFPA hebt Senioren-Benachteiligung auf die europäische Ebene

AFPA, der unabhängige Branchenverband der selbständigen Versicherungsvermittler und Finanzberater Österreichs, hat im Vorjahr eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, bei der die schlechte Versorgung der Personen 60+ mit Finanz- und Versicherungsprodukten mit Zahlen und Fakten unterlegt wurde.

Das ist ein großes gesellschaftliches Problem. AFPA kritisiert die „Mangel-Versorgung“ älterer Personen auch deshalb, weil diese wachsende Zielgruppe kaum noch korrekt beraten („letzte Beratung liegt Jahre zurück“) und zumeist nicht mit den geeigneten Produkten versorgt werden kann. Doch dies sehen wir als unsere Aufgabe an!

Um die Zahlen und Fakten für das Lobbying auf österreichischer und europäischer Ebene nutzen zu können, haben wir die wichtigsten Ergebnisse in einem Flyer auf Deutsch und Englisch zusammengefasst, diese finden Sie unten anbei).

AFPA brachte diese Studie auch in das europäische FECIF-Netzwerk ein, um dieses Thema auch europaweit zu diskutieren und EU-weite Lösungen zu erarbeiten.
AFPA Chairman Michael Herzhofer hat dazu das aktuelle Editorial der FECIF verfasst, um die Mitglieder der anderen europäischen Staaten – die in ihren Ländern „dank Überalterung“ vor ähnlichen Problemen stehen – auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Unser Ziel ist: Eine Win-Win-Win-Situation zu erzielen: Gute Absicherung für die älteren Menschen. Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Bessere Marktchancen für Berater und Vermittler.

Vorschau AFPA-Marktdialog, 9. Oktober 2025

THEMA: „Persönliche Vorsorge in einer alternden Gesellschaft: Sind steuerliche Anreize eine Lösung?“.
Nach 2 Fach-Vorträgen von Sohbat Dhanju (Experte Kapitalvermögen, NWT) und Gerhard Danler (gerichtlicher Sachverständiger, Moser Danler und Partner Gmbh) diskutieren wir die Ergebnisse mit Mag.a Ulrike Weiß (Leitung Konsumentenschutz in der Arbeiterkammer OÖ) und Michael Herzhofer (AFPA-Obmann und GF der Secura-Versicherungsmakler Gmbh).
Wann & Wo?9. Oktober 2024, 14h30 – 17:00 Uhr, Novotel Hauptbahnhof Wien oder ONLINE, da Hybrid-Event!

Wichtige Erkenntnisse aus AFPA-Studie zur Senioren-Benachteiligung im Finanz- und Versicherungsbereich

In Österreich stehen Personen über 60 Jahre vor großen Herausforderungen, wenn es um den Zugang zu Versicherungen und Finanzdienstleistungen geht. Diese Problematik wird durch die fortschreitende Digitalisierung verschärft, da ältere Menschen oft nicht so versiert im Umgang mit digitalen Technologien sind. Um Zahlen und Fakten für die Politik und Konsumentenvertreter zu erhalten, hat AFPA eine repräsentative österreichweite Studie beauftragt, deren erste Ergebnisse wir in dem beiliegenden Flyer unten zusammen gefasst haben. Um auch für das Lobbying auf Europäischer Ebene Zahlen und Fakten präsentieren zu können, ist dieser Flyer nun auch auf Englisch verfügbar. Beide Flyer finden Sie unten zum Download.

Flyer der AFPA zur Seniorendiskriminierung auf Englisch verfügbar

In Österreich stehen Personen über 60 Jahre vor großen Herausforderungen, wenn es um den Zugang zu Versicherungen und Finanzdienstleistungen geht. Diese Problematik wird durch die fortschreitende Digitalisierung verschärft, da ältere Menschen oft nicht so versiert im Umgang mit digitalen Technologien sind. Um Zahlen und Fakten für die Politik und Konsumentenvertreter zu erhalten, hat AFPA eine repräsentative österreichweite Studie beauftragt, deren erste Ergebnisse wir in dem beiliegenden Flyer unten zusammen gefasst haben. Um auch für das Lobbying auf Europäischer Ebene Zahlen und Fakten präsentieren zu können, ist dieser Flyer nun auch auf Englisch verfügbar. Beide Flyer finden Sie unten zum Download.