Kategorie protection gap

AFPA-Marktdialog, 15. Oktober 2026

Mit der Retail Investment Strategy (kurz RIS) will die EU den Zugang zu Kapitalmarktprodukten zwar verbessern und private, betriebliche Veranlagung fördern. Jedoch ohne ausreichende Finanzbildung droht dieser neue Rahmen wirkungslos zu bleiben, denn: Viele Menschen treffen Anlageentscheidungen ohne ausreichendes Wissen. Sicherheit wird mit Sparbuch verwechselt – trotz Realverlust. Das wollen wir beim heurigen AFPA-Marktdialog mit ausgewählten Experten diskutieren . Wann & Wo? 15. Oktober 2026, 14h30 – 17:00 Uhr, Novotel Hauptbahnhof Wien oder ONLINE, da Hybrid-Event!

Am 15. 10. findet in Wien am Vormittag das AFPA-Mitglieder-Meeting und nachmittags der AFPA-Marktdialog statt. Sowohl live, als auch via TEAMS. Beim Mitglieder-Meeting warten interessante Vorträge, für die es auch Zertifikate für die gesetzliche Weiterbildung geben wird. Details dazu unten anbei.

ECON: Beratung zur Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute wurde im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments der Entwurf eines Berichts zum Vorschlag einer Richtlinie zur Änderung der Richtlinien (EU) 2016/2341 und (EU) 2016/97 zur Stärkung des Rahmens für betriebliche und private Altersversorgungssysteme erörtert. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

EU-Parlament: Veranstaltung „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“

Wir möchten Sie darüber informieren, dass am 29. Juni 2026 im Europäischen Parlament eine Veranstaltung mit dem Titel „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“ stattfinden wird. Organisiert wird sie von der Investment for a Competitive and Sustainable EU Intergroup. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

FECIF-Positionspapier zum EU-Zusatzrenten-Paket

Das Dokument wurde mit dem Ziel erarbeitet, eine solide und kohärente Grundlage für die externe Positionierung der FECIF sowie für die bevorstehenden institutionellen Gespräche mit EU‑Stakeholdern im Rahmen der breiteren Debatte über Zusatzrenten, langfristiges Sparen und die Spar‑ und Investitionsunion zu schaffen.
Das Dokument finden Sie unten anbei.

ECON-Ausschuss: Erster Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des PEPP

Kürzlich fand im ECON-Ausschuss des Europäischen Parlaments ein Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission über den Vorschlag zur Überarbeitung der Verordnung über das Paneuropäische Private Pensionsprodukt (PEPP) statt.
Die Europäische Kommission stellte die Überprüfung des PEPP als Instrument zur Wiederbelebung seiner Nutzung vor, indem es einfacher, digitaler und attraktiver gestaltet wird, mit einem Lebenszyklusansatz und einer ergänzenden Rolle zu den öffentlichen Rentensystemen.
Die Europaabgeordnete Stéphanie Yon-Courtin, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments, betonte die Notwendigkeit, Zugänglichkeit, Attraktivität und Kohärenz des PEPP durch Vereinfachung, steuerliche Anreize und größere Transparenz zu stärken. Sie sieht darin ein ergänzendes Instrument zur Bewältigung der Herausforderung der Alterssicherung auf europäischer Ebene.
Die Fraktionen äußerten unterschiedliche Positionen: von Unterstützung für die Überarbeitung mit Forderungen nach größerer Flexibilität und Wahrung der Subsidiarität (EVP), über eine kritischere Haltung mit Forderungen nach weiteren Analysen und Berücksichtigung der Auswirkungen auf öffentliche Systeme (S&D), bis hin zur klaren Ablehnung des Vorschlags aufgrund des wahrgenommenen Risikos einer Privatisierung der Renten (Die Linke). Eine Analyse der unterschiedlichen Positionen der Parteien finden Sie unten anbei.

Die Rolle von Finanzbildung und Beratung: Wichtigste Erkenntnisse aus der FECIF-Veranstaltung

Fecif veranstaltete in Brüssel eine Veranstaltung mit dem Titel „Financial Advice for Europe’s Future: Empowering Citizens to Save, Invest and Retire“.
Dabei kamen Vertreter der EU-Institutionen und wichtige Branchenakteure zusammen, um zu diskutieren, wie die Beteiligung an den Kapitalmärkten gestärkt werden kann.

Zentrale Erkenntnis? Finanzberatung ist entscheidend, um Ersparnisse in langfristige Investitionen umzuwandeln.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen und einen Link zur Video-Aufzeichnung finden Sie unten anbei.

Digitale Resilienz wird Pflicht und zur Überlebensfrage (besonders) für KMU.

Neue EU‑Vorgaben wie DORA, NIS2, der AI Act und FiDA verschärfen die Anforderungen an IT‑Sicherheit, Prozesse und Dokumentation massiv. Auch kleine Finanz‑ und Versicherungsbetriebe sind betroffen – oft indirekt über Lieferketten und Geschäftsbeziehungen zu Banken und Versicherern. Den Fachbeitrag der beiden AFPA-Lotsen Mag. Novotny und Mag. Zikulnig können Sie unten nachlesen.

Demografie als Weckruf: Neue Wege für Europas Altersvorsorge. FECIF-Editorial

Der demografische Wandel stellt Europas Pensionssysteme vor enorme Herausforderungen. Damit geraten staatliche Pensions‑ und Gesundheitssysteme zunehmend unter Finanzierungsdruck. Lücken in der Absicherung – die EU erkennt protection gaps als europaweites Problem – entstehen. Private und betriebliche Vorsorgelösungen müssen daher künftig eine deutlich stärkere Rolle spielen.
Eine Schlüsselrolle kommt dabei intelligent gestalteten steuerlichen Anreizen zu.

ECON: Meinungsaustausch Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute führte der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) einen Meinungsaustausch über den Vorschlag für eine Richtlinie zur Stärkung des regulatorischen Rahmens für die betriebliche Altersversorgung (IORP II) durch. Der Berichterstatter betonte die Notwendigkeit, angesichts demografischer Herausforderungen die Altersvorsorgesysteme der zweiten und dritten Säule zu stärken. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

ECON: Anhörung zur Rolle von Pensionsfonds und Versicherern auf den Kapitalmärkten

Anfang April fand im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments eine öffentliche Anhörung zur Rolle von Pensionsfonds und Versicherern auf den Kapitalmärkten statt. Die Mitglieder des ECON-Ausschusses hörten Stellungnahmen von Expertinnen und Experten der EIOPA, von Drittorganisationen sowie aus dem Versicherungssektor. Dies bot Gelegenheit zum Meinungsaustausch und zur Gewinnung von Erkenntnissen im Vorfeld der künftigen legislativen Arbeiten zum Paket für ergänzende Altersvorsorge (Supplementary Pensions Package). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen der politischen Parteien finden Sie unten anbei.

Wie sichern wir unseren Lebensstandard im Alter? Wer fängt die wachsenden Versorgungslücken auf?

Österreich steuert auf eine starke demografische Verschiebung zu: Immer mehr ältere Menschen, immer weniger Erwerbstätige.
Gleichzeitig zeigt eine AFPA-Studie: Viele wünschen sich bessere Absicherung, doch passende, leistbare Vorsorgeprodukte fehlen oft.

Der Flyer zeigt, wo Österreich im EU-Vergleich zurückliegt, warum private und betriebliche Vorsorge heute wichtiger ist als je zuvor – und wie smarte steuerliche Anreize echte Lenkungseffekte erzeugen können. Weitere Details unten anbei.

Compliance wird zum Tagesgeschäft. Was Finanz- & Versicherungsberater jetzt brauchen.

Die Regulierungsflut im Finanz- und Versicherungsvertrieb trifft vor allem kleine Unternehmen. Was früher mit Hausverstand und Aktenordner funktionierte, erfordert heute saubere Dokumentation, digitale Prozesse und rechtliche Präzision. Besonders im Schadensfall zeigt sich, wie wichtig professionelle Unterstützung und strukturierte Abläufe sind. Viele, besonders KMU, stoßen hier an ihre Grenzen.

Die Lösung liegt zunehmend in Kooperationen, Verbünden und modernen Ökosystemen, die Infrastruktur, Rechts- und Schadenkompetenz sowie IT‑Sicherheit bündeln. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen durch neue EU‑Regelwerke wie DORA, NIS2, KI‑Regulierung und bald FiDA.

Finanzberatung im Zentrum der Spar‑ und Investitionsunion

Während die Europäische Union die Spar‑ und Investitionsunion (SIU) vorantreibt, bleibt ein Element für ihren Erfolg zentral: Die Finanzberatung. Der Zugang der Bürger zu Kapitalmärkten und die Erweiterung der Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen gehören zu den Kernzielen der SIU. Doch diese Ziele lassen sich nicht allein durch Regulierung oder Produktgestaltung erreichen. Ohne hochwertige Beratung könnten Bürger weiterhin zögern zu investieren, und das Versprechen eines wirklich integrierten europäischen Finanzmarktes würde theoretisch bleiben. Die weiteren Überlegungen zu den Aspekten komplexe Produkte, Risiken, Hemmschwellen und Unsicherheit abbauen, Fehlentscheidungen vermeiden und finanzielle Entscheidungen an langfristigen Zielen auszurichten, finden Sie unten anbei.

Spar- und Investitionsunion (SIU): Debatte im EU-Parlament

Heute fand in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg eine Debatte über die Spar- und Investitionsunion statt, mit besonderem Fokus auf die Notwendigkeit, die Integration der Kapitalmärkte zu beschleunigen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

EP: Initiativberichts zur geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentenlücke in der EU

Heute hat das Europäische Parlament in seiner Plenarsitzung in Straßburg den legislativen Initiativbericht (INI) zur geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentenlücke in der EU mit 458 Ja-Stimmen, 72 Nein-Stimmen und 98 Enthaltungen angenommen. Die Berichterstatterinnen, MdEP Irena Joveva (RE) und MdEP Mirosława Nykiel (EVP), betonten die Dringlichkeit struktureller Investitionen in Betreuungsdienste, die Anerkennung von Pflegearbeit und die Einbeziehung von Frauen in zukunftsträchtige Sektoren wie Wissenschaft und Technologie. Die Kommission, vertreten durch Kommissar Michael McGrath, bekräftigte, dass Wettbewerbsfähigkeit und Gleichstellung voneinander abhängen, und kündigte ein neues Toolkit zur Umsetzung der Richtlinie über Lohntransparenz an. Zwischen den politischen Gruppen traten deutliche Differenzen zutage: Einige fordern ambitioniertere Maßnahmen zur Verringerung von Ungleichheiten, andere mahnen zur Vorsicht, um übermäßige Bürokratie oder Eingriffe in nationale Zuständigkeiten zu vermeiden. Insgesamt wurde der Bedarf an einem konkreten europäischen Engagement zur Verwirklichung einer wirksamen und nachhaltigen Lohngleichheit erneut unterstrichen. Eine Analyse der wichtigsten Punkte durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Bericht: Geschlechtsspezifisches Lohn- und Rentengefälle in der EU

Heute ist der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) und der Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments zusammengetreten, um den Entwurf des Initiativberichts (INI) über das geschlechtsspezifische Lohn- und Rentengefälle in der EU zu verabschieden. Details unten anbei.

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Termine der AFPA Events 2026

Auch heuer wird es neben dem AFPA Marktdialog eine Reihe von Webinaren geben, mit denen wir Sie bei der Erfüllung Ihrer gesetzlichen Pflichten unterstützen. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA, Datenschutz und Cybersicherheit. Weiters Omnibus, Geldwäsche, Nachhaltigkeit, EU-Haftungsregelung neu, etc.
Bitte TERMINE gleich notieren! Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen aus Ihrem Haus!

AFPA Arbeitsschwerpunkte 2026/27

Am 22. 1. stimmte sich der AFPA-Marktbeirat über die AFPA-Prioritäten des Jahres 2026 ab. Über allem steht weiterhin das Ziel, sich für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich einzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den Arbeitsprogrammen von EIOPA, ESMA, EBA und der Europäischen Kommission. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA. Weiters Omnibus, SolvencyII, MiCAR, EU-Haftungsregelung neu, protection gaps etc. Weitere Details unten anbei.