AFPA Themen

Die Mehrzahl der europäischen Konsumentinnen und Konsumenten bevorzugt bei ihren Finanzgeschäften einen selbständigen Berater. Das zeigt eine Studie des EU Dachverbands FECIF unter 3.000 Personen in mehreren EU Mitgliedsländern.

Selbständige Versicherungsvermittler und Finanzberater haben klare Vorteile:

  • Ihre Produktauswahl ist größer als die der Angestellten von Banken und Versicherungen.
  • Ihre Suche nach attraktiven Angeboten ist Triebfeder für Innovation und günstige Preise.
  • Ihre Qualifikation, Zulassung und Weiterbildung sind vom Gesetzgeber klar geregelt.

Selbstverständlich sind selbständige Versicherungsvermittler und Finanzberater auch gegen mögliche Beratungsfehler versichert.

Bericht zu Risiken und Schwachstellen im Finanzsystem der EU

Am 19. September veröffentlichten die EBA, EIOPA und ESMA ihren gemeinsamen Herbstbericht 2025 zu Risiken und Schwachstellen im Finanzsystem der EU.

Am 19. September veröffentlichte die EIOPA ihr aktuelles Informationsblatt zu Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (IORPs), basierend auf Daten aus dem Jahr 2024, um ein Update zur Vermögensallokation von Pensionsfonds im Europäischen Wirtschaftsraum bereitzustellen. Beide Dokumente finden Sie unten anbei.

Amtsblatt: (Delegierte) Verordnungen zur Ergänzung der MiCAR veröffentlicht

Wir möchten Sie darüber informieren, dass heute eine delegierte Verordnung sowie eine Durchführungsverordnung der Europäischen Kommission zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte (MiCAR) im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden: Beide Verordnungen treten am 20. Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Eine Analyse durch das Fecif-Büro und die Links zu den einzelnen Dokumenten finden Sie unten anbei.

AFPA hebt Senioren-Benachteiligung auf die europäische Ebene

AFPA, der unabhängige Branchenverband der selbständigen Versicherungsvermittler und Finanzberater Österreichs, hat im Vorjahr eine repräsentative Studie in Auftrag gegeben, bei der die schlechte Versorgung der Personen 60+ mit Finanz- und Versicherungsprodukten mit Zahlen und Fakten unterlegt wurde.

Das ist ein großes gesellschaftliches Problem. AFPA kritisiert die „Mangel-Versorgung“ älterer Personen auch deshalb, weil diese wachsende Zielgruppe kaum noch korrekt beraten („letzte Beratung liegt Jahre zurück“) und zumeist nicht mit den geeigneten Produkten versorgt werden kann. Doch dies sehen wir als unsere Aufgabe an!

Um die Zahlen und Fakten für das Lobbying auf österreichischer und europäischer Ebene nutzen zu können, haben wir die wichtigsten Ergebnisse in einem Flyer auf Deutsch und Englisch zusammengefasst, diese finden Sie unten anbei).

AFPA brachte diese Studie auch in das europäische FECIF-Netzwerk ein, um dieses Thema auch europaweit zu diskutieren und EU-weite Lösungen zu erarbeiten.
AFPA Chairman Michael Herzhofer hat dazu das aktuelle Editorial der FECIF verfasst, um die Mitglieder der anderen europäischen Staaten – die in ihren Ländern „dank Überalterung“ vor ähnlichen Problemen stehen – auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

Unser Ziel ist: Eine Win-Win-Win-Situation zu erzielen: Gute Absicherung für die älteren Menschen. Lösung eines gesellschaftlichen Problems. Bessere Marktchancen für Berater und Vermittler.

EP-Plenum: Debatte und Abstimmung über „Draghi-Bericht“

Heute wurde in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments über den Initiativbericht „Förderung von Investitionen und Reformfinanzierung zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit und Schaffung einer Kapitalmarktunion (Draghi-Bericht)“ abgestimmt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen aus der Debatte finden Sie unten anbei.

ECON-Ausschuss: Bericht zum Einfluss von KI auf den Finanzsektor

Heute hat der ECON-Ausschuss den Initiativbericht (INI) zum Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Finanzsektor sowie die dazugehörigen Änderungsanträge geprüft. Dabei traten politische Meinungsverschiedenheiten darüber zutage. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

Amtsblatt EU: 2 delegierte Verordnungen zur Ergänzung von MiFIR

Heute wurde die Bekanntmachung der Europäischen Kommission zur Auslegung und Umsetzung der Übergangsbestimmung der Verordnung (EU) 2024/791 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 600/2014 (MiFIR) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Text finden Sie unten anbei.

Nachlese Webinar „Gut geplante Nachfolge und Betriebsübergabe“, Mag. Novotny, 10.9.25

AFPA-Lotse Mag. Stephan Novotny gab einen kompakten Überblick zum Thema „Gelungene Nachfolge und Betriebsübergabe (besonders im Versicherungsbereich)“. Das Video des Webinars und den Vortrag von Mag. Novotny können Sie unten herunterladen.

Amtsblatt: Delegierte Verordnungen zu Green Bonds

Heute wurden drei delegierte Verordnungen der Europäischen Kommission im Zusammenhang mit als umweltfreundlich vermarkteten Anleihen oder Nachhaltigkeitsanleihen (sogenannte Green Bonds) sowie eine Mitteilung der Kommission zu den Leitlinien für die Vorlagen zur Offenlegung vor der Emission im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die delegierten Rechtsakte ergänzen die Verordnung (EU) 2023/2631 hinsichtlich der Informationen in periodischen Offenlegungen nach der Emission, der Sanktionen gegen externe Prüfer und der Gebühren, die die ESMA solchen Prüfern in Rechnung stellen muss. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die 3 Verordnungen finden Sie unten anbei.

Kürzlich wurden die Durchführungsverordnungen (EU) 2025/1338 und 2025/1339 der Europäischen Kommission im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Diese Verordnungen legen die technischen Durchführungsstandards zur Umsetzung der Verordnung (EU) 2023/2859 fest, mit der ein Europäischer Zugangspunkt für Unternehmensinformationen (European Single Access Point – ESAP) geschaffen wird. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Verordnungen finden Sie unten anbei.

Leitfaden zu Aufsichtstätigkeiten zu DORA

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA, ESMA – die ESAs) haben einen Leitfaden zu Aufsichtstätigkeiten im Rahmen des Digital Operational Resilience Act (DORA) veröffentlicht. Eine Analyse durch das Fedif-Rechtsbüro und den Leitfaden finden Sie unten anbei.

Konsultation zu technischen Vorschriften zu Solvency-2

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zu einem Entwurf einer delegierten Verordnung eingeleitet, mit der die Delegierte Verordnung (EU) 2015/35 in Bezug auf technische Rückstellungen, Maßnahmen für langfristige Garantien, Eigenmittel, Aktienrisiken, Spread-Risiken bei Verbriefungspositionen, weitere Kapitalanforderungen der Standardformel, Berichterstattung und Offenlegung, Proportionalität und Gruppensolvabilität geändert werden soll. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 15. August 2025. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Information, wie man an der Konsultation teilnehmen kann, finden Sie unten anbei.

RIS-Trilog: Einigung zu Finfluencern und finanzieller Bildung

Der Rat der EU und das Europäische Parlament haben – laut unseren Kontakten – in den Verhandlungen zur Retail Investment Strategy (RIS) am 9. Juli eine vorläufige Einigung zu zwei zentralen Aspekten erzielt: der Rolle von Finfluencern und Maßnahmen zur finanziellen Bildung. Mehr dazu finden Sie unten anbei.

Vorschau AFPA-Marktdialog, 9. Oktober 2025

THEMA: „Persönliche Vorsorge in einer alternden Gesellschaft: Sind steuerliche Anreize eine Lösung?“.
Nach 2 Fach-Vorträgen von Sohbat Dhanju (Experte Kapitalvermögen, NWT) und Gerhard Danler (gerichtlicher Sachverständiger, Moser Danler und Partner Gmbh) diskutieren wir die Ergebnisse mit Mag.a Ulrike Weiß (Leitung Konsumentenschutz in der Arbeiterkammer OÖ) und Michael Herzhofer (AFPA-Obmann und GF der Secura-Versicherungsmakler Gmbh).
Wann & Wo?9. Oktober 2024, 14h30 – 17:00 Uhr, Novotel Hauptbahnhof Wien oder ONLINE, da Hybrid-Event!

Konsultation: Solvency-2 ITS-Überarbeitung

EBA, die Europäische Bankenaufsichtsbehörde hat eine öffentliche Konsultation zu den Anforderungen an die aufsichtliche Berichterstattung und Offenlegung im Rahmen von Solvency II gestartet. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 10. Oktober 2025. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Informationen, wie man an der Konsultation teilnehmen kann, erfahren Sie unten anbei.

Ab 2.8: Verhaltenskodex für Künstliche Intelligenz KI (AI)

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Europäische Kommission heute die endgültige Fassung des Allgemeinen Verhaltenskodex für KI erhalten hat. Es handelt sich um ein Instrument, das von 13 unabhängigen Expert:innen mit Beiträgen von über 1.000 Interessengruppen entwickelt wurde – darunter Modellanbieter, KMU, Wissenschaftler:innen, KI-Sicherheitsexpert:innen, Rechteinhaber:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.