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Arbeitsprogramm 2022

2022 nimmt der Regulierungszug - nach 2 Jahren Covid-19-Krisenmodus - wieder Fahrt auf. Der grenzüberschreitende Handel bzw. die Erbringung von Dienstleistungen soll ebenso gefördert werden, wie die technologische und finanzielle Autonomie der EU. Verstärkte Digitalisierung von Finanzdienstleistung, der grüne Übergang (Nachhaltigkeit/Taxonomie), die Umsetzung des Digital Operational Resilience Act (DORA), verstärkter Verbraucherschutz werden weitere Schwerpunkt-Themen auf europäischer Ebene sein.

Weitere Aufgaben und Ziele der EU-Kommission, der europäischen Wertpapieraufsicht (ESMA), der europäischen Versicherungsaufsicht (EIOPA), die europäische Bankenaufsicht (EBA), der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) können Sie im AFPA Arbeitsprogramm (unten anbei) nach lesen.

Die Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD), die Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (MiFID-2) und weitere für Versicherungsvermittler und Finanzdienstleister relevante Regularien stehen auf dem Prüfstand und werden überarbeitet.

Und das Thema Nachhaltigkeit wird uns auch 2022/23 intensiv beschäftigen. In den nächsten Monaten tritt schrittweise ein umfangreiches neues Regelwerk in Kraft, mit weitreichenden Auswirkungen für Vermögensverwalter, Finanz- und Versicherungsberater. 

Die AFPA Fachlotsen - mittlerweile 9 - bieten auch 2022 Webinare, Lotsenberichte, Workshops und Vor-Ort-Begleitung an.

Der AFPA Vorstand wünscht Ihnen ein erfolgreiches Geschäftsjahr. 

Trend-Studie: Das Kaufverhalten der Generation Z

Wie werden sich die Lebensstilpräferenzen in Österreich in den nächsten 10 Jahren entwickeln?
Wie wirkt sich das auf die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen aus?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine AFPA-Studie, die gemeinsam mit der Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Strategie, Technologie und Organisation erstellt wurde.

Aktuell treffen 90-95 % der österreichischen Verbraucher ihre Finanz- und Versicherungsentscheidungen erst nach Rücksprache mit ihrem persönlichen Berater. Aber Big-Tech-Unternehmen fordern bereits heute durch genaue Datenanalysen und digitale Prozesse die persönliche Beratung heraus. Gleichzeitig wächst mit der Generation Z (geboren zwischen 1997 und 2012) eine erste Generation heran, die die neuen technischen Möglichkeiten ganz selbstverständlich nutzen.

Hauptziel der AFPA Studie war die Identifizierung von Zukunftsszenarien auf der Grundlage einer umfassenden Trendforschung und -analyse:

  • Was sind die finanziellen Bedürfnisse / Interessen der Generation Z?
  • Welche Rolle spielt die persönliche Finanz- /Versicherungsberatung für die Generation Z?
  • Werden "Alexa", "Siri" und "Amazon" traditionelle Vertriebskanäle ersetzen?
  • Wie informiert sich die Gerneration Z über Finanz- / Versicherungsprodukte?

Das Ergebnis der Studie ist eine realistische und verständliche Vision der Zukunft. Und gibt Wertpapierfirmen, Anbietern, Finanz- und Versicherungsfachleuten, usw. Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Trends sind für unser Geschäft relevant?
  • Wie werden sich die Veränderungen auf unser Berufsleben auswirken?
  • Was sind Warnsignale, die zeigen, dass wir unser Zeitfenster verpassen?
  • Welche Ökosysteme werden sich auf unser Geschäftsszenario auswirken und sind wir in der Lage, uns diese zunutze zu machen?

Das Projekt-Team entwickelte 4 mögliche Szenarien. Für jedes dieser Szenarien hat das Forschungsteam eine ausführliche Beschreibung erstellt, einschließlich einer Beschreibung eines charakteristischen Vertreters.  Sie untersuchten gründlich die relevanten Trends für die Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbrache in jedem Quadranten, einschließlich strategischer Schlussfolgerungen und Empfehlungen. Für jedes der Szenarien zeigt ein Monitoring-System in Ampelform frühe und dringende Warnsignale, die Fachleute nutzen sollten, um ihren Ist-Status zu hinterfragen und zukünftige Optionen und Entscheidungen zu definieren.

Eine kurze Zusammenfassung der AFPA Studie, die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Strategie, Technologie und Organisation erarbeitet wurde, können Sie hier nachlesen und herunterladen:


Die Ergebnisse der gesamten Studie stehen AFPA Mitglieder exklusiv zur Verfügung, um sich auf die künftigen Entwicklungen vorbereiten und auf dem Weg in die Zukunft regelmäßig abgleichen zu können, welches der vorgeschlagenen Szenarien sich in welcher Ausprägung verwirklicht und wie man das eigene Unternehmen darauf anpassen sollte/muss.

Arbeitsprogramm 2021

AFPA Arbeitsprogramm 2021_22, copyright iStockphotoGemeinsam mit unserem AFPA Marktbeirat setzen wir uns auch 2021 mit Nachdruck für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich, also für Ihre Interessen, ein.

Damit im europaweiten Interessensausgleich Ihre Wünsche und Anliegen berücksichtigt werden, arbeiten spezialisierte Fachlotsen Stellungnahmen aus. Über den EU Dachverband FECIF bringen wir diese in Brüssel ein. Auch 2021 stehen IDD, MiFID-2, DSGVO, Geldwäsche, Nachhaltigkeit und Digitalisierung auf unserer Agenda. Denn:

2021 steht die Regulierung von Online-Plattformen und digitaler Dienste auf der Agenda der Europäischen Union ganz oben. Die EU wird dazu Leitlinien ausarbeiten, um sich für die rasch wandelnde Online-Landschaft besser aufzustellen. Nutzer digitaler Dienste sollen ein sicheres und komfortables Umfeld vorfinden, wodurch auch der grenzüberschreitende Vertrieb von Finanzdienstleistungen stimuliert werden soll. Zusätzlich wird die EU-Kommission neue Rechtsvorschriften für Künstliche Intelligenz (KI) vorstellen, mit denen technische, ethische und rechtliche Aspekte der KI angegangen werden. 

Die Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD), die Wertpapierdienstleistungsrichtlinie (MiFID-2) und weitere für Versicherungsvermittler und Finanzdienstleister relevante Regularien stehen auf dem Prüfstand und werden überarbeitet. Erneut bleibt bei vielen Themen kein Stein auf dem anderen.

Und Nachhaltigkeit wird wohl die Aufgabe des Jahres 2021 werden. Die Europäische Union setzt zum Erreichen ihrer Klimaziele auch auf das Investitionskapital von Investoren und Sparern. Ein umfangreiches neues Regelwerk tritt schrittweise in Kraft, mit weitreichenden Auswirkungen für Vermögensverwalter, Finanz- und Versicherungsberater. 

Die AFPA Fachlotsen - mittlerweile 9 - bieten auch 2021 Webinare, Lotsenberichte, Workshops und Vor-Ort-Begleitung an. 

Der AFPA Vorstand wünscht Ihnen ein erfolgreiches Geschäftsjahr.

 

Arbeitsprogramm 2020

Gemeinsam mit unserem AFPA Marktbeirat setzen wir uns auch 2020 mit Nachdruck für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich, also für Ihre Interessen, ein.

Damit im europaweiten Interessensausgleich Ihre Wünsche und Anliegen berücksichtigt werden, arbeiten spezialisierte Fachlotsen Stellungnahmen aus. Über den EU Dachverband FECIF bringen wir diese in Brüssel ein. Auch 2020 stehen IDD, MiFID-2, DSGVO, Geldwäsche und Steuerthemen auf unserer Agenda. Neu dazu kommen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen, birgt aber auch Risiken. Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Algorithmen entscheiden im Verborgenen etwa über die Vergabe von Krediten. Europas Antwort auf die Herausforderungen des digitalen Wandels sind neue Regularien für Finanzdienstleistungen, künstliche Intelligenz, Big Data und Konsumentenschutz.

Die AFPA Fachlotsen - mittlerweile 8 - bieten auch 2020 Webinare, Lotsenberichte, Workshops und Vor-Ort-Begleitung an. Details dazu finden Sie im Arbeitsprogramm 2020 und in der Leistungsübersicht:

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Einladung AFPA DSGVO Webinare

Foto Adobe Stock / fotomek10 Millionen Euro für eine telefonische Kundenauskunft?
Die deutsche Datenschutzbehörde hat kürzlich ein aufsehenerregendes Urteil gesprochen.

Was war geschehen?
Ein Unternehmen hatte eine nicht ausreichende Authentifizierungsmethode für Anrufer verwendet. Dadurch war möglich, dass Nichtbefugte Auskünfte über Kunden erhalten. Strafmaß: knapp 10 Millionen Euro. Ein Urteil mit Signalwirkung, gerade auch für Österreichs Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbetriebe, wo Telefonauskünfte täglich stattfinden.

Um die Mitglieder auf die DSGVO noch besser vorzubereiten, bietet AFPA weitere Webinare und Workshops an.
Details zu den Themen, Referenten und Termine finden Sie hier:

Einladung AFPA IDD Webinare

Foto iStockphoto/sturtiIDD konform Versicherungen anbieten? Der Teufel steckt im Detail.

Seit 2019 ist die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) in Kraft. Viele Makler, Agenten und auch Versicherungsanbieter fühlen sich sicher, weil sie zumindest einen Teil umgesetzt haben. Man widmet sich wieder vermehrt dem Tagesgeschäft. Aber nur die wenigsten von IDD betroffenen Unternehmen kennen tatsächlich alle Bestimmungen. Dazu erlassene EU-Verordnungen sind sogar weitgehend unbekannt. Hinzu kommt, dass gesetzliche Formulierungen oft sehr allgemein gehalten sind. Behörden haben einen breiten Spielraum bei Ihrer Auslegung.

Um die Mitglieder auf einen gesetzeskonformen Betrieb (IDD Compliance) noch besser vorzubereiten, bietet AFPA weitere Webinare und Workshops an.
Details zu den Themen, Referenten und Termine finden Sie hier:

Rückblick auf AFPA Tätigkeiten 2019

Auf europäischer Ebene war AFPA durch FECIF, den EU Dachverband der Finanzdienstleister und -berater bei für die Mitglieder relevanten Konsultationen vertreten. Eine Aufzählung aller im Jahr 2019 bearbeiteten Themen würde den vorhandenen Rahmen sprengen und kann im Arbeitsprogramm 2019 sowie im AFPA Extr@net nachgelesen werden.
Doch bereits die Auflistung der Schwerpunkte ist lesenswert. Mehr dazu im beiliegenden Flyer.

In Österreich nahm die Umsetzung der IDD und der Datenschutzgrundverordnung Fahrt auf. Erste Kontrollen mit teilweise hohen Geldstrafen waren die Folge. FMA und Gewerbebehörden intensivierten ihre Prüfhandlungen im Bereich der Geldwäsche-Prävention und sprachen empfindliche Verwaltungsstrafen aus. In der Versicherungswirtschaft wurde von der FMA erstmals die Product Governance bis auf Ebene der Versicherungsvertreiber kontrolliert.

Die Mitgliedsbetriebe wurden in all diesen Bereichen sowie rund um die Anwendung der MiFID­2 und die Behandlung umsatzsteuerlicher Fragen bei Honoraren und die Änderungen der Investmentfondsbesteuerung von Fachlotsen begleitet und unterstützt. Zusätzlich wurden die Digitalisierung und deren Anwendung in FinTechs und InsureTechs als neue, zukunftsträchtige Schwerpunkte bearbeitet.

Leistungen für Mitglieder

Ob Wertpapier-, Kredit- oder Versicherungsverkauf: Vorschriften für die Finanzbranche werden heute in Brüssel gemacht. Um als Entscheider frühzeitig und unvoreingenommen informiert zu sein, haben sich namhafte Marktteilnehmer zur AFPA, dem Verband der österreichischen Versicherungs- und Finanzprofessionisten zusammengeschlossen. Über den EU Dachverband FECIF in Brüssel sind sie direkt in die Entstehung europäischer Richtlinien und Regularien eingebunden.

Wie Sie AFPA bei Ihrer täglichen Praxis und Umsetzung der neuen EU-Richtlinien unterstützt (Lotsen-Tätigkeiten, Lotsen-Berichte, Webinare, Seminare, topaktuelle Infos via Newsletter, wesentliche Dokumente im Mitglieder-Bereich der AFPA homepage und vieles mehr), erfahren Sie im folgenden Flyer:

Arbeitsprogramm 2019

Österreichs Aufsichtsbehörden prüfen 2019 auf breiter Front die Einhaltung der 2018 neu in Kraft getretenen EU Bestimmungen. Die Finanzmarktaufsicht, die Gewerbebehörden und die Datenschutzbehörde setzen Prüfschwerpunkte und besuchen Marktteilnehmer vor Ort. Sie führen auch anlassbezogene Überprüfungen aufgrund von Beschwerden durch.

Die AFPA Fachlotsen unterstützen Sie dafür mit Webinaren, Lotsenberichten, Workshops und Vor-Ort-Begleitung.

Auf europäischer Ebene steht unsere Branche erneut vor großen Herausforderungen. Die Harmonisierung der Mehrwertsteuer birgt Gefahrenpotentiale für bisher davon befreite Provisionen. Der grenzüberschreitende Verkauf von Versicherungen und Fonds soll gefördert werden. Digitalisierung, FinTechs und „Big-Data“ werden in rechtliche Rahmenwerke gegossen. Gemeinsam mit unseren EU Partnerverbänden nehmen wir auch heuer an für Sie relevanten Konsultationen teil.

Details dazu finden Sie im Arbeitsprogramm 2019:


Rückblick auf AFPA Tätigkeiten 2018

In ÖSTERREICH traten 2018 mehrere europäische Regularien im engen zeitlichen Abstand in Kraft. Die PRIIPs Verordnung für Kleinanlegerprodukte und die neue Wertpapierdienstleistungsrichtlinie und -verordnung Januar), die Datenschutzgrundverordnung (Mai) und die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Beschluss im Parlament im Oktober). Die vierte EU Geldwäscherichtlinie wurde von der Finanzmarktaufsicht erstmals zum Prüfschwerpunkt erklärt. Unsere Aufmerksamkeit war der Umsetzung all dieser Regularien durch den Gesetzgeber und die Aufsicht gewidmet.

AUF EUROPÄISCHER EBENE war AFPA durch FECIF, den EU Dachverband der Finanzdienstleister und -berater bei den für unsere Mitglieder relevanten Konsultationen vertreten. Auch fand die FECIF Generalversammlung 2018 auf Einladung der AFPA in Wien statt. Eine Aufzählung aller im Jahr 2018 von FECIF bearbeiteten Themen kann man im Arbeitsprogramm 2018 nachgelesen werden.

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