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Arbeitsprogramm 2020

Gemeinsam mit unserem AFPA Marktbeirat setzen wir uns auch 2020 mit Nachdruck für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich, also für Ihre Interessen, ein.

Damit im europaweiten Interessensausgleich Ihre Wünsche und Anliegen berücksichtigt werden, arbeiten spezialisierte Fachlotsen Stellungnahmen aus. Über den EU Dachverband FECIF bringen wir diese in Brüssel ein. Auch 2020 stehen IDD, MiFID-2, DSGVO, Geldwäsche und Steuerthemen auf unserer Agenda. Neu dazu kommen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen, birgt aber auch Risiken. Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Algorithmen entscheiden im Verborgenen etwa über die Vergabe von Krediten. Europas Antwort auf die Herausforderungen des digitalen Wandels sind neue Regularien für Finanzdienstleistungen, künstliche Intelligenz, Big Data und Konsumentenschutz.

Die AFPA Fachlotsen - mittlerweile 8 - bieten auch 2020 Webinare, Lotsenberichte, Workshops und Vor-Ort-Begleitung an. Details dazu finden Sie im Arbeitsprogramm 2020 und in der Leistungsübersicht:

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Einladung AFPA DSGVO Webinare

Foto Adobe Stock / fotomek10 Millionen Euro für eine telefonische Kundenauskunft?
Die deutsche Datenschutzbehörde hat kürzlich ein aufsehenerregendes Urteil gesprochen.

Was war geschehen?
Ein Unternehmen hatte eine nicht ausreichende Authentifizierungsmethode für Anrufer verwendet. Dadurch war möglich, dass Nichtbefugte Auskünfte über Kunden erhalten. Strafmaß: knapp 10 Millionen Euro. Ein Urteil mit Signalwirkung, gerade auch für Österreichs Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbetriebe, wo Telefonauskünfte täglich stattfinden.

Um die Mitglieder auf die DSGVO noch besser vorzubereiten, bietet AFPA weitere Webinare und Workshops an.
Details zu den Themen, Referenten und Termine finden Sie hier:

Einladung AFPA IDD Webinare

Foto iStockphoto/sturtiIDD konform Versicherungen anbieten? Der Teufel steckt im Detail.

Seit 2019 ist die EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) in Kraft. Viele Makler, Agenten und auch Versicherungsanbieter fühlen sich sicher, weil sie zumindest einen Teil umgesetzt haben. Man widmet sich wieder vermehrt dem Tagesgeschäft. Aber nur die wenigsten von IDD betroffenen Unternehmen kennen tatsächlich alle Bestimmungen. Dazu erlassene EU-Verordnungen sind sogar weitgehend unbekannt. Hinzu kommt, dass gesetzliche Formulierungen oft sehr allgemein gehalten sind. Behörden haben einen breiten Spielraum bei Ihrer Auslegung.

Um die Mitglieder auf einen gesetzeskonformen Betrieb (IDD Compliance) noch besser vorzubereiten, bietet AFPA weitere Webinare und Workshops an.
Details zu den Themen, Referenten und Termine finden Sie hier:

Rückblick auf AFPA Tätigkeiten 2019

Auf europäischer Ebene war AFPA durch FECIF, den EU Dachverband der Finanzdienstleister und -berater bei für die Mitglieder relevanten Konsultationen vertreten. Eine Aufzählung aller im Jahr 2019 bearbeiteten Themen würde den vorhandenen Rahmen sprengen und kann im Arbeitsprogramm 2019 sowie im AFPA Extr@net nachgelesen werden.
Doch bereits die Auflistung der Schwerpunkte ist lesenswert. Mehr dazu im beiliegenden Flyer.

In Österreich nahm die Umsetzung der IDD und der Datenschutzgrundverordnung Fahrt auf. Erste Kontrollen mit teilweise hohen Geldstrafen waren die Folge. FMA und Gewerbebehörden intensivierten ihre Prüfhandlungen im Bereich der Geldwäsche-Prävention und sprachen empfindliche Verwaltungsstrafen aus. In der Versicherungswirtschaft wurde von der FMA erstmals die Product Governance bis auf Ebene der Versicherungsvertreiber kontrolliert.

Die Mitgliedsbetriebe wurden in all diesen Bereichen sowie rund um die Anwendung der MiFID­2 und die Behandlung umsatzsteuerlicher Fragen bei Honoraren und die Änderungen der Investmentfondsbesteuerung von Fachlotsen begleitet und unterstützt. Zusätzlich wurden die Digitalisierung und deren Anwendung in FinTechs und InsureTechs als neue, zukunftsträchtige Schwerpunkte bearbeitet.

Leistungen für Mitglieder

Ob Wertpapier-, Kredit- oder Versicherungsverkauf: Vorschriften für die Finanzbranche werden heute in Brüssel gemacht. Um als Entscheider frühzeitig und unvoreingenommen informiert zu sein, haben sich namhafte Marktteilnehmer zur AFPA, dem Verband der österreichischen Versicherungs- und Finanzprofessionisten zusammengeschlossen. Über den EU Dachverband FECIF in Brüssel sind sie direkt in die Entstehung europäischer Richtlinien und Regularien eingebunden.

Wie Sie AFPA bei Ihrer täglichen Praxis und Umsetzung der neuen EU-Richtlinien unterstützt (Lotsen-Tätigkeiten, Lotsen-Berichte, Webinare, Seminare, topaktuelle Infos via Newsletter, wesentliche Dokumente im Mitglieder-Bereich der AFPA homepage und vieles mehr), erfahren Sie im folgenden Flyer:

Arbeitsprogramm 2019

Österreichs Aufsichtsbehörden prüfen 2019 auf breiter Front die Einhaltung der 2018 neu in Kraft getretenen EU Bestimmungen. Die Finanzmarktaufsicht, die Gewerbebehörden und die Datenschutzbehörde setzen Prüfschwerpunkte und besuchen Marktteilnehmer vor Ort. Sie führen auch anlassbezogene Überprüfungen aufgrund von Beschwerden durch.

Die AFPA Fachlotsen unterstützen Sie dafür mit Webinaren, Lotsenberichten, Workshops und Vor-Ort-Begleitung.

Auf europäischer Ebene steht unsere Branche erneut vor großen Herausforderungen. Die Harmonisierung der Mehrwertsteuer birgt Gefahrenpotentiale für bisher davon befreite Provisionen. Der grenzüberschreitende Verkauf von Versicherungen und Fonds soll gefördert werden. Digitalisierung, FinTechs und „Big-Data“ werden in rechtliche Rahmenwerke gegossen. Gemeinsam mit unseren EU Partnerverbänden nehmen wir auch heuer an für Sie relevanten Konsultationen teil.

Details dazu finden Sie im Arbeitsprogramm 2019:


Rückblick auf AFPA Tätigkeiten 2018

In ÖSTERREICH traten 2018 mehrere europäische Regularien im engen zeitlichen Abstand in Kraft. Die PRIIPs Verordnung für Kleinanlegerprodukte und die neue Wertpapierdienstleistungsrichtlinie und -verordnung Januar), die Datenschutzgrundverordnung (Mai) und die Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD (Beschluss im Parlament im Oktober). Die vierte EU Geldwäscherichtlinie wurde von der Finanzmarktaufsicht erstmals zum Prüfschwerpunkt erklärt. Unsere Aufmerksamkeit war der Umsetzung all dieser Regularien durch den Gesetzgeber und die Aufsicht gewidmet.

AUF EUROPÄISCHER EBENE war AFPA durch FECIF, den EU Dachverband der Finanzdienstleister und -berater bei den für unsere Mitglieder relevanten Konsultationen vertreten. Auch fand die FECIF Generalversammlung 2018 auf Einladung der AFPA in Wien statt. Eine Aufzählung aller im Jahr 2018 von FECIF bearbeiteten Themen kann man im Arbeitsprogramm 2018 nachgelesen werden.

Arbeitsprogramm 2018

2018 treten zahlreiche EU-Regelwerke in Kraft, die die Finanz- und Versicherungsbranche vor große Herausforderungen stellen: MiFID-2 und PRIIPs (Jänner), DatenschutzGrundverordnung (Mai) und IDD (Oktober).

Dazu erfordern zahlreiche neue Initiativen der EU-Institutionen unsere vollste Aufmerksamkeit (um bei neuen Vorschriften von Anfang an die österreichische Sicht, die österreichischen Besonderheiten, etc. in den Gesetzwerdungsprozess einzubringen).

AFPA wird die praxisnahe Unterstützung bei der Umsetzung der EU-Regularien durch Lotsenberichte, Webinare und Seminare weiter ausbauen.

Mehr zu den Lotsen (IDD, MIFID, Datenschutz und Geldwäsche) und die von Ihnen zu bearbeitenden Themen, finden Sie im finalisierten Arbeitsprogramm:

IDD Umsetzung in Österreich

Schon bisher waren selbstständige Versicherungsvermittler und Finanzberater durch ein Übermaß gesetzlicher Regulierungen belastet. Eine unverhältnismäßig strenge Umsetzung der IDD würde ihre Existenz gefährden und die finanzielle Nahversorgung kollabieren lassen.

Sechs Jahre lang brachte sich AFPA daher konstruktiv in die Verhandlungen auf europäischer Ebene ein. Auch für die Umsetzung in Österreich haben wir konkrete Vorschläge erarbeitet, damit Konsumenten weiterhin Zugang zu Versicherungs- und Finanzberatung haben. Details finden Sie im aktuellen IDD Fact-Sheet.

Branchenprofil

Im Auftrag der AFPA untersuchte die Firma SDI Research, ein unabhängiges Marktforschungsinstitut, den heimischen Vermittler- und Beratermarkt. Um verlässliche Zahlen, Daten und Fakten über den Vermittler- und Beratermarkt der Politik, der Branche, aber den Beratern für ihre Beratungsgespräche zur Verfügung zu stellen.

Ein übersichtliches Profil dokumentiert erstmals in Österreich:

  • die (volks-)wirtschaftliche Bedeutung der Gesamtbranche
  • den Bildungsstand der Berater und Vermittler
  • Fakten zur durchschnittlicher Beratungsdauer
  • die Entwicklung von Personal und Personalkosten
  • den Zeitaufwand für eine Beratung
  • die Häufigkeit von Reklamationen und Klagefälle
  • und einiges mehr

Das Branchenprofil können Sie in den Flyern unten nachlesen:

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