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Editorial September 2016

Datensicherheit, das nächste Compliance-Problem:
Strafen in Millionenhöhe drohen!
Wie wenn es noch eines echten Aufhängers bedurft hätte, um die Aktualität des Themas zu beweisen, wurde kürzlich ein Mega-Datendiebstahl beim US Anbieter Drop-Box bekannt. Einem Hacker gelang es laut Computer-Zeitungen 68 Millionen Datensätze mit E-Mail-Adressen, Nutzernamen und Passwörtern zu stehlen. Zwar passierte dies bereits 2012, bekannt wurde dieser Daten-GAU aber erst kürzlich, als Dropbox ihre Mitgliedern riet, ihre Passwörter zu ändern, sofern sie dies in den letzten vier Jahren nicht getan hätten. Erst beim Nachbohren von Fachmedien kamen das wahre Ausmaß des Diebstahls und der Grund zur Passwort-Änderungs-Aufforderung heraus.

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Editorial Mai/Juni 2016

Sind wir lernfähig?

Alle im Finanz- und Versicherungsdienstleistungssektor tätigen Personen sollten, so meint man, aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre dazu gelernt haben. Doch meine Erlebnisse der vergangenen Wochen zum "Rücktritt bei Lebensversicherungen" lassen mich leider zweifeln. Statt sich von Sachverstand leiten zu lassen, kochten bei vielen Beteiligten vor allem Emotionen hoch. Was war passiert?

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Editorial März, April 2016

Fintechs können Berater nicht ersetzen
Die Basis einer guten Kundenbeziehung ist Vertrauen und dieses Vertrauen unserer Kunden müssen wir uns täglich neu verdienen: Durch erstklassige Beratungsqualität, persönliche Betreuung und konstruktive Aufklärungsarbeit. Fehler sind dabei nicht erlaubt, denn die Fintechs stehen schon am Start und warten auf ihre Chance.

Die gute Nachricht ist: Wir sind auf dem richtigen Weg. Wenn es um Versicherungen geht, wendet sich jeder zweite Österreicher als erstes an den eigenen Berater. Der Grund dafür ist das Vertrauen darauf, dass dieser eine passende Empfehlung zum jeweiligen Thema abgibt.

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Editorial Jänner/Feber 2016

Ein Ausweg als Falle

16 Jahre Regulierung und nach wie vor kein funktionierender Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen: Zu diesem Ergebnis kam jüngst die britische Cicero Consulting Gruppe. In Zahlen ausgedrückt:

Banking: Weniger als drei Prozent ihrer Konten, Kreditkarten und Immobiliendarlehen kaufen Europas Konsumenten bei Mitbewerbern außerhalb ihrer Heimat.

Versicherungen: Nur drei Prozent ihrer Prämiensummen erzielen Europas Assekuranzen aus grenzüberschreitenden Geschäften.

Kredite: Gerade mal fünf Prozent der Konsumenten leihen sich Geld von Anbietern außerhalb ihrer Heimatländer.

Trotz 16 Jahren extensiver Regulierung droht ein Prestigeprojekt der EU, der gemeinsame Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen im Sand zu verlaufen.

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Editorial Dezember 2015

Tempora mutantur

„Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns in ihnen.“ Dieses Sprichwort drängte sich einem bei der jüngsten Debatte im EU Parlament zur Verzögerung der Wertpapierdienstleistungsrichtlinie MiFID-2 auf.

„Der Entwurf der Standards umfasse 900 A4 Seiten. Man müsse dafür vollkommen neue Reporting Systeme aufsetzen, was Zeit brauche. Auch die IT sei anzupassen, teilweise überhaupt erst zu entwickeln. Der ursprüngliche Einführungstermin Anfang 2017 könne vor diesem Hintergrund unmöglich halten.“  So sprach kein Vertreter der Finanzindustrie oder der selbständigen Berater. Es war vielmehr Steven Maijoor, Chef der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA, der bei den Abgeordneten für mehr Zeit zur Umsetzung der MiFID-2 auch durch seine Behörde warb.

Seit Jahren weisen AFPA und der EU Dachverband FECIF in Brüssel auf die betrieblichen Probleme durch die überbordende Bürokratisierung unserer Industrie hin.

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Editorial November 2015

Keine Angst vor Richtlinien

In den letzten Jahren und vor allem den letzten Monaten diskutierte unsere Branche intensiv über die Entstehung neuer Richtlinien in Europa insbesondere die Finanzmarktrichtline MiFID II und die Versicherungsvermittlerrichtlinie IDD und erwartet nunmehr mit „Spannung“ die Umsetzung in nationales Recht. 

Mit Besorgnis? Ich denke, dies wäre unbegründet. Unsere Branche hat in den letzten Jahren bewiesen, dass wir auch im eigenen Interesse und im Interesse unserer Kunden die Umsetzung von Richtlinien mit „Bravour“ gemeistert haben.

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Editorial Oktober 2015

Vorsorgeberatung ohne Garantiezins

Wegen des anhaltend niedrigen Zinsumfelds wurde der Garantiezins der Kapitallebensversicherung in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt. Zuletzt hatte die Finanzmarktaufsicht (FMA) diesen Wert auf 1,5 Prozent festgelegt.
Ab 1. Jänner 2016 dürfte der garantierte Höchstzins dann auf 1,00 Prozent sinken. Kunden und Vermittler fragen sich bereits, wann endgültig der „Boden“ erreicht und das Zinsniveau auf 0% abgesunken sein wird. Ein Garantiezins von „Null“ hätte zur Folge, dass der Garantiewert der Polizze unter dem einbezahlten Kapital liegen würde.

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Editorial September 2015

Geldwäsche, keine Frage der Ehre

Europa bläst zur Jagd auf Steuersünder und verfolgt intransparente Geldtransfers. Der Kampf gegen Abgabenumgehung und Geldwäsche gewinnt nochmals an Fahrt, weil die Finanzindustrie medienwirksam die Aufmerksamkeit von Politik und Behörden auf sich gezogen hatte. Auch Österreichs Versicherungs- und Wertpapierbranche ist betroffen.

Wir als Marktteilnehmer sind zur Verhinderung „illegaler Finanztransaktionen“ verpflichtet. Hierbei stehen wir sowohl unter der Kontrolle der Behörden als auch in der Haftung gegenüber unseren Kunden.

Als Unternehmensleiter und Berater kann man für Fehler in den Bereichen Datenschutz, Compliance, Geldwäsche oder Prävention in die Pflicht genommen werden. Dabei sind wir als Vermittler und Berater einem starken Wandel mit verschärften Anforderungen ausgesetzt.

Trotz strenger Bestimmungen ist vielen Unternehmen oft nicht bewusst, was bereits unter Geldwäsche fällt und welche Regeln und Dokumentationsvorschriften einzuhalten sind. Dass es sich hier um kein Kavaliersdelikt handelt, zeigt der Strafrahmen. Die Nichtbeachtung von Bestimmungen kann mit hohen Verwaltungsstrafen bis hin zu mehreren Wochen Gefängnisaufenthalt bestraft werden.

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Editorial Mai 2015

Sparbuch bleibt trotz Steuervorteil ein Verlustgeschäft!

Niedrigzins und Kapitalertragssteuer haben das Sparbuch in den letzten Jahren zu einem Ladenhüter gemacht. Geht es nach den Plänen der österreichischen Bundesregierung soll sich das nun ändern: denn das Sparbuch könnte in Zukunft steuerlich begünstigt sein.

Staatlich geförderte Geldvernichtungs-Aktion!
Während eine generelle Anhebung der Kapitalertragssteuer von 25 % auf 27,5 % geplant ist, sollen Zinserträge am Sparbuch weiterhin bei einem Steuersatz von 25 % stehen bleiben. „In Wahrheit ist das nichts anderes als eine staatlich geförderte Geldvernichtungs-Aktion. Denn der geplante Steuervorteil ändert nichts an der Tatsache, dass das Sparbuch langfristig ein Verlustgeschäft ist – nur in Zukunft eben steuerlich bevorzugt“, warnt Hermann Stöckl, AFPA Vorstand und Geschäftsführer der VPI Vermögensberatung GmbH, vor den langfristigen Folgen für die Sparer.

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Editorial Feber 2015

IMD 2: Kein Grund zur Panik!

Die schon lange geplante und mehrfach verschobene Vermittlerrichtlinie IMD2 befindet sich im Endspurt der Verhandlungen. Und so wie es aussieht, kommt das neue Regelwerk in einer entschärften Version. Ein generelles Provisionsverbot bzw. eine Offenlegung für einzelne Gruppen ist kein Thema mehr, was kommt, ist eine gesetzliche Verpflichtung zur ständigen Weiterbildung, zusätzliche Dokumentationspflichten sowie strengere Compliance-Vorgaben.

Aber all das ist kein Grund zur Panik. Denn zum einen haben wir noch ausreichend Zeit zur Vorbereitung auf die neuen Rahmenbedingungen und zum anderen haben sich die meisten von uns bereits hervorragend in ihrem Markt positioniert. Denn, wer auf Beratungs- und Servicequalität Wert legt, der war auch in der Vergangenheit schon immer darauf bedacht, sich und seine Mitarbeiter entsprechend gut aus- und weiterzubilden.

Ohne moderne Backoffice-Lösungen, fachliche Spezialisierung und das entsprechende Know How war und ist eine professionelle Kundenberatung unmöglich. Wer die entsprechenden Ressourcen für die notwendige Infrastruktur nicht alleine aufbringen wollte, hat sich an eine Gemeinschaftsplattform angeschlossen oder hat es zumindest geplant. Und bis auf ein paar wenige schwarze Schafe, hat die Vermittlerbranche in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet.

Nun geht es in erster Linie darum, diese Service- und Beratungsqualität auch nach außen zu tragen. Wir müssen unsere Kunden in jedem einzelnen Gespräch davon überzeugen, dass wir die richtigen Ansprechpartner sind, wenn es um lebensbegleitende Versicherungslösungen und maßgeschneiderte Vorsorgeplanung bzw. langfristigen Vermögensaufbau geht.

Hermann Stöckl
AFPA Vorstand

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