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Konsultation zu Vergütungsgrundsätzen

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat heute eine Konsultation zum Entwurf einer Stellungnahme zur Überwachung der Vergütungsgrundsätze im Versicherungs- und Rückversicherungssektor eingeleitet. Ziel des Entwurfes ist, eine gemeinsame, einheitliche Aufsicht sicherzustellen. Aufgrund der Bedeutung des Themas bemüht sich die EIOPA um die Meinung der Interessengruppen. Die Rückmeldefrist endet am Montag, den 30. September 2019. Eine Analyse und das Konsultations-Dokument für die Stellungnahme finden Sie unten anbei.


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Video: Auswirkungen Provisionsverbot in UK ist nun online

Zum AFPA Mitglieder-Meeting kam Garry Heath,  langjähriges „Urgestein“ des britischen Beratermarktes, direkt aus London eingeflogen.

Er untersuchte heuer bereits zum zweiten Mal die Auswirkungen des Provisionsverbotes in Großbritannien.

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Das tun wir gerade für unsere Berufsstände in Brüssel!

Keine Sommerpause gab und gibt es heuer für Europas Finanzaufseher und die Branchenvertreter der Versicherungsvermittler und Finanzberater, AFPA bzw. FECIF.

Seit Wochen bereiten zahlreiche Hearings und Konsultationen den Weg zur Anwendung neuer Richtlinien und Verordnungen. Das Wichtigste in Kürze:

Versicherungsvermittler dürfen für den Verkauf von Lebensversicherungen weiterhin Provisionen entgegen nehmen, sofern ihnen das die EU Mitgliedsstaaten nicht untersagen. Das scheidende Europaparlament hatte dies unter dem Titel «IMD 1.5» beschlossen. Es wurden s.g. PRIIPs, Packaged Retail Insurance Investment Products in die Richtlinie für Wertpapierdienstleistungen (MiFID-2) integriert. Als PRIIPs gelten künftig auch Fondgebundene Lebensversicherungen und Kapitallebensversicherungen. Die Position der AFPA zur Vergütung von Versicherungsvermittlern finden Sie hier ...

Im Auftrag der EU Kommission untersucht nun die europäische Versicherungsaufsicht in Frankfurt, EIOPA, wie Interessenkonflikte bei der Vermittlung von PRIIPs geregelt werden können. Überlegt werden auch organisatorische Maßnahmen analog jenen in der MiFID. Solche wären beispielsweise die Trennung von Funktionen im Unternehmen oder eigene Mitarbeiter für Compliance. AFPA/FECIF weisen EIOPA darauf hin, dass MiFID nicht 1:1 auf Versicherungsvermittler anwendbar ist. Zumeist handelt es sich bei Maklern und Agenten um Klein- und Mittelbetriebe, die durch noch mehr bürokratische Vorschriften über Gebühr belastet würden. Daher sollten besser vorhandene Regeln angepasst anstatt zusätzlich neue erfunden werden!

Parallel konsultiert ESMA, die EU Wertpapieraufsicht in Paris die Marktteilnehmer über die konkrete Anwendung der MiFID-2. Man will schärfere Restriktionen bei Provisionen durchsetzen, als vom EU Parlament beschlossen wurden. AFPA/FECIF treten entschieden gegen so eine überschießende Interpretation von EU Richtlinien ein. ESMA wird daran erinnert, dass man kein Mandat hat, zusätzliche Rechtsakte zu erfinden. Vielmehr soll die Behörde Marktteilnehmern helfen, eine für ihre Praxis anwendbare Umsetzung zu sichern.

Erneut wiesen AFPA und FECIF die EU Kommission und Europas Aufsichtsbehörden auf die hohe Beratungsqualität durch Versicherungsmakler und -agenten hin. Typische Gründe für Kundenbeschwerden sind zu wenig Information, zu geringes Finanzwissen und geringe Kenntnisse über die Details des gekauften Produktes. Probleme durch schlechte oder falsche Beratung treten hingegen gerade mal in einem von 2.000 Geschäftsfällen auf. (Quelle: AFPA Marktstudie 2012/13 - Fakten daraus können Sie hier nachlesen...)

AFPA factsheet 2: Provisionen

Strenge Rechnung, gute Freunde!

Unter diesem Motto steht das neue AFPA Factsheet. Wie der Verkauf von Versicherungen und Kapitalanlagen vergütet werden soll, sorgt derzeit für heftige Diskussionen in der EU und den diversen Kommissionen und Beiräten. Provisionen sollen Anreize liefern, den Kunden nicht das beste Produkt zu empfehlen, sondern jenes, dass die höchste Provision brächte. So der oftmals geäußerte Verdacht, u.a. der Konsumentenschützer.

Befürworter sehen in Provisionen eine Vergütungsform, bei der das wirtschaftliche Risiko zur Gänze beim Berater liegt und mit der sich auch Normalverbraucher qualifizierte Beratung leisten können.

Wir haben Fakten erhoben. Diese können Sie hier nachlesen - und zwar seit kurzem auch in Englisch (auf zahlreichen Wunsch aus ganz Europa):

Brief an Kommissar Barnier zum Thema Provisionen

Ein weiterer Brief an Kommissar Barnier beschäftigt sich mit dem Provisions-Thema.

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