Kategorie AFPA

Am 15. 10. findet in Wien am Vormittag das AFPA-Mitglieder-Meeting und nachmittags der AFPA-Marktdialog statt. Sowohl live, als auch via TEAMS. Beim Mitglieder-Meeting warten interessante Vorträge, für die es auch Zertifikate für die gesetzliche Weiterbildung geben wird. Details dazu unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur PEPP-Reform beschlossen

Der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung des Paneuropäischen Privaten Pensionsprodukts (PEPP) angenommen. Ziel ist es, dieses Produkt für Sparerinnen und Sparer attraktiver, zugänglicher und einfacher zu gestalten. Mit der Überarbeitung sollen bestimmte Anforderungen und Konstruktionsmerkmale beseitigt werden, die bisher die Verbreitung des PEPP eingeschränkt haben, während gleichzeitig ein hohes Niveau des Verbraucherschutzes erhalten bleibt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

ESAs: 3 Konsultationen zu taxonomiebezogenen Offenlegungen

Veröffentlicht am Sonntag, 05. Juli 2026, 15:51
ESAs: 3 Konsultationen zu taxonomiebezogenen Offenlegungen

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs – EBA, ESMA und EIOPA) haben parallele Konsultationen zur technischen Beratung der Europäischen Kommission hinsichtlich ausgewählter Leistungskennzahlen (KPIs) im Rahmen des delegierten Rechtsakts über Taxonomie-Offenlegungen gestartet. Alle drei Initiativen sind in Bezug auf Umfang und Zeitplan aufeinander abgestimmt und verfolgen das Ziel, die Offenlegungspflichten zu vereinfachen, die Nutzbarkeit der gemeldeten Informationen zu verbessern und die Konsistenz im gesamten Finanzsektor zu erhöhen. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet für alle drei Konsultationen am 12. August 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

EBA: Konsultation zu Geldbußen nach MiCA

EBA, die Europäische Bankenaufsicht hat eine Konsultation zu einem Entwurf einer Methodik zur Festsetzung von Geldbußen im Rahmen ihrer Aufsichtsaufgaben gemäß der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (Markets in Crypto-Assets Regulation – MiCA) gestartet. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 28. September 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Information, wie man daran teilnehmen kann, finden Sie unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur Überarbeitung der IORP-II-Richtlinie beschlossen

Der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung der IORP-II-Richtlinie (Teil des Pakets zu ergänzenden Altersversorgungssystemen) angenommen. Die Richtlinie regelt die Tätigkeit und Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (IORPs – Institutions for Occupational Retirement Provision). Ziel der Überarbeitung ist es, den EU-Rahmen für die betriebliche Altersversorgung zu stärken, indem Transparenz erhöht, das Risikomanagement verbessert, grenzüberschreitende Tätigkeiten erleichtert und unnötige regulatorische Belastungen reduziert werden, während gleichzeitig die Besonderheiten der nationalen Rentensysteme gewahrt bleiben. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur Überarbeitung der SFDR beschlossen

der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung des Rahmens für Nachhaltigkeitstransparenz bei Finanzprodukten, die in der Europäischen Union vertrieben werden (SFDR 2.0), angenommen. Ziel des Vorschlags ist es, den administrativen Aufwand zu verringern und gleichzeitig die Möglichkeiten der Anleger zu verbessern, Finanzprodukte mit Nachhaltigkeitsmerkmalen zu verstehen und zu vergleichen. Dadurch soll die Kapitalallokation zugunsten von Nachhaltigkeitszielen, der Wettbewerbsfähigkeit und weiterer strategischer Prioritäten der EU unterstützt werden. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

M.Herzhofer erneut in FECIF Vorstand gewählt. Arbeitsschwerpunkte…

Michael Herzhofer, und Vorsitzender der AFPA (Association of Financial Professionals Austria) und Geschäftsführer der Secura Maklergruppe wurde in der Vorwoche einstimmig für weitere drei Jahre in den Vorstand der FECIF (European Federation of Financial Advisers and Intermediaries) wiedergewählt.
Gleichzeitig wurde Vania Franceschelli erneut zur Vorsitzenden der FECIF bestellt. Eine klare Agenda steht auf dem Programm für die nächsten Jahre. Details unten anbei.

ECON: Beratung zur Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute wurde im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments der Entwurf eines Berichts zum Vorschlag einer Richtlinie zur Änderung der Richtlinien (EU) 2016/2341 und (EU) 2016/97 zur Stärkung des Rahmens für betriebliche und private Altersversorgungssysteme erörtert. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

RIS: ECON nimmt Trilog-Ergebnis an

Der ECON-Ausschuss – Ausschuss für Wirtschaft und Währung – des Europäischen Parlaments hat soeben die interinstitutionellen Vereinbarungen zum Retail Investment Strategy (RIS)-Paket angenommen. Details unten anbei. Das Paket umfasst die RIS-Richtlinie sowie die Überarbeitung der PRIIPs-Verordnung. Eine Analyse durch das FECIF-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

EIOPA: Jahresbericht über 2025

Veröffentlicht am Sonntag, 28. Juni 2026, 06:57
EIOPA: Jahresbericht über 2025

Kürzlich veröffentlichte die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) ihren Jahresbericht 2025, in dem ihre Aktivitäten und wichtigsten Errungenschaften des vergangenen Jahres zusammengefasst sowie die strategischen Prioritäten dargelegt werden, die ihre künftige Arbeit leiten werden. Den Bericht können Sie unten nachlesen.

Durchgesickerter Entwurf zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors

Anbei finden Sie einen durchgesickerten Entwurf der bevorstehenden Mitteilung der Europäischen Kommission zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors und zum Binnenmarkt für Bankdienstleistungen. Dem Entwurf zufolge beabsichtigt die Kommission, eine Strategie zu fördern, die darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Banken zu stärken. Als Prioritäten werden dabei die Überwindung der Marktfragmentierung, die Vereinfachung des Regulierungsrahmens sowie eine bessere Abstimmung internationaler Aufsichtsstandards auf die Besonderheiten der Europäischen Union genannt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.

EU-Parlament: Veranstaltung „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“

Wir möchten Sie darüber informieren, dass am 29. Juni 2026 im Europäischen Parlament eine Veranstaltung mit dem Titel „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“ stattfinden wird. Organisiert wird sie von der Investment for a Competitive and Sustainable EU Intergroup. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

ESMA Jahresbericht 2025

Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Juni 2026, 09:49
ESMA Jahresbericht 2025

ESMA, die Europäische Wertpapieraufsicht hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Das Dokument beschreibt die Maßnahmen der Behörde zur Stärkung der Finanzmärkte in einem von globaler Unsicherheit geprägten Umfeld sowie im Rahmen der Initiativen zur Savings and Investments Union (SIU). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht finden Sie unten anbei.

EBA: Jahresbericht 2025 veröffentlicht

Im Jahresbericht 2025 werden die wichtigsten Tätigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung ihres Jahresarbeitsprogramms der EBA dargestellt. Der Fokus lag auf der Stärkung der Effizienz des europäischen Regulierungsrahmens sowie auf der Ausweitung ihrer Aufsichtsaufgaben, insbesondere im Hinblick auf den Digital Operational Resilience Act (DORA) und die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht können Sie unten nachlesen.

Rat der EU: Politische Einigung zur Überarbeitung der SFDR erzielt

Laut Presseberichten haben die Mitgliedstaaten im Rat der EU eine breite politische Einigung über die zentralen Elemente der Überarbeitung der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) erzielt. Erste Details finden Sie unten anbei. Formeller Beschluss soll am 24. 6. erfolgen.

Analyse Programm der irischen Präsidentschaft

Das übergeordnete Ziel der sechsmonatigen Amtszeit besteht darin, die Fähigkeit der Europäischen Union zu stärken, auf geopolitische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen zu reagieren. Dies soll durch die Umsetzung der „One Europe, One Market Roadmap“, die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine, die Stärkung des Binnenmarkts und der europäischen Wettbewerbsfähigkeit sowie die Fortschritte bei den Verhandlungen über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 erreicht werden. Welche Prioritäten und welche Projekte verfolgt werden, erfahren Sie unten.

Rat der EU nähert sich Einigung zur PEPP-Reform

Laut Presseberichten hat der Rat der Europäischen Union eine vorläufige Einigung über den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform des paneuropäischen privaten Pensionsprodukts (PEPP) erzielt, das Sparern helfen soll, ihre Alterseinkünfte zu ergänzen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

FECIF-Positionspapier zum EU-Zusatzrenten-Paket

Das Dokument wurde mit dem Ziel erarbeitet, eine solide und kohärente Grundlage für die externe Positionierung der FECIF sowie für die bevorstehenden institutionellen Gespräche mit EU‑Stakeholdern im Rahmen der breiteren Debatte über Zusatzrenten, langfristiges Sparen und die Spar‑ und Investitionsunion zu schaffen.
Das Dokument finden Sie unten anbei.

Durchgesickertes Programm der irischen Präsidentschaft

Heute teilen wir vorab den durchgesickerten Entwurf des Programms der irischen Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union, die am 1. Juli 2026 ihr Amt antreten wird. Der Entwurf zeigt unter den bereichsübergreifenden Prioritäten einen starken Fokus auf den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 sowie auf regulatorische Vereinfachung (Fortführung und Erweiterung der Omnibus-Pakete), mit besonderer Aufmerksamkeit für Wettbewerbsfähigkeit, kritische Infrastruktur und die Reduzierung der administrativen Belastung für Unternehmen. Weitere Details finden Sie unten anbei.

ECON-Ausschuss: Erster Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des PEPP

Kürzlich fand im ECON-Ausschuss des Europäischen Parlaments ein Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission über den Vorschlag zur Überarbeitung der Verordnung über das Paneuropäische Private Pensionsprodukt (PEPP) statt.
Die Europäische Kommission stellte die Überprüfung des PEPP als Instrument zur Wiederbelebung seiner Nutzung vor, indem es einfacher, digitaler und attraktiver gestaltet wird, mit einem Lebenszyklusansatz und einer ergänzenden Rolle zu den öffentlichen Rentensystemen.
Die Europaabgeordnete Stéphanie Yon-Courtin, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments, betonte die Notwendigkeit, Zugänglichkeit, Attraktivität und Kohärenz des PEPP durch Vereinfachung, steuerliche Anreize und größere Transparenz zu stärken. Sie sieht darin ein ergänzendes Instrument zur Bewältigung der Herausforderung der Alterssicherung auf europäischer Ebene.
Die Fraktionen äußerten unterschiedliche Positionen: von Unterstützung für die Überarbeitung mit Forderungen nach größerer Flexibilität und Wahrung der Subsidiarität (EVP), über eine kritischere Haltung mit Forderungen nach weiteren Analysen und Berücksichtigung der Auswirkungen auf öffentliche Systeme (S&D), bis hin zur klaren Ablehnung des Vorschlags aufgrund des wahrgenommenen Risikos einer Privatisierung der Renten (Die Linke). Eine Analyse der unterschiedlichen Positionen der Parteien finden Sie unten anbei.