Kategorie Bürokratie

EIOPA: Endgültige Leitlinien und Entwürfe technischer Standards im Rahmen der Solvency-II-Überprüfung vorgestellt

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat acht Pakete von Leitlinien sowie Entwürfe technischer Standards veröffentlicht und damit ihr Mandat zur Überarbeitung von Solvency II abgeschlossen. Diese Instrumente unterstützen die Umsetzung des überarbeiteten Solvency-II-Rahmens und gelten ab dem 30. Januar 2027. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

Am 15. 10. findet in Wien am Vormittag das AFPA-Mitglieder-Meeting und nachmittags der AFPA-Marktdialog statt. Sowohl live, als auch via TEAMS. Beim Mitglieder-Meeting warten interessante Vorträge, für die es auch Zertifikate für die gesetzliche Weiterbildung geben wird. Details dazu unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur PEPP-Reform beschlossen

Der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung des Paneuropäischen Privaten Pensionsprodukts (PEPP) angenommen. Ziel ist es, dieses Produkt für Sparerinnen und Sparer attraktiver, zugänglicher und einfacher zu gestalten. Mit der Überarbeitung sollen bestimmte Anforderungen und Konstruktionsmerkmale beseitigt werden, die bisher die Verbreitung des PEPP eingeschränkt haben, während gleichzeitig ein hohes Niveau des Verbraucherschutzes erhalten bleibt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur Überarbeitung der IORP-II-Richtlinie beschlossen

Der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung der IORP-II-Richtlinie (Teil des Pakets zu ergänzenden Altersversorgungssystemen) angenommen. Die Richtlinie regelt die Tätigkeit und Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (IORPs – Institutions for Occupational Retirement Provision). Ziel der Überarbeitung ist es, den EU-Rahmen für die betriebliche Altersversorgung zu stärken, indem Transparenz erhöht, das Risikomanagement verbessert, grenzüberschreitende Tätigkeiten erleichtert und unnötige regulatorische Belastungen reduziert werden, während gleichzeitig die Besonderheiten der nationalen Rentensysteme gewahrt bleiben. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur Überarbeitung der SFDR beschlossen

der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung des Rahmens für Nachhaltigkeitstransparenz bei Finanzprodukten, die in der Europäischen Union vertrieben werden (SFDR 2.0), angenommen. Ziel des Vorschlags ist es, den administrativen Aufwand zu verringern und gleichzeitig die Möglichkeiten der Anleger zu verbessern, Finanzprodukte mit Nachhaltigkeitsmerkmalen zu verstehen und zu vergleichen. Dadurch soll die Kapitalallokation zugunsten von Nachhaltigkeitszielen, der Wettbewerbsfähigkeit und weiterer strategischer Prioritäten der EU unterstützt werden. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

M.Herzhofer erneut in FECIF Vorstand gewählt. Arbeitsschwerpunkte…

Michael Herzhofer, und Vorsitzender der AFPA (Association of Financial Professionals Austria) und Geschäftsführer der Secura Maklergruppe wurde in der Vorwoche einstimmig für weitere drei Jahre in den Vorstand der FECIF (European Federation of Financial Advisers and Intermediaries) wiedergewählt.
Gleichzeitig wurde Vania Franceschelli erneut zur Vorsitzenden der FECIF bestellt. Eine klare Agenda steht auf dem Programm für die nächsten Jahre. Details unten anbei.

RIS: ECON nimmt Trilog-Ergebnis an

Der ECON-Ausschuss – Ausschuss für Wirtschaft und Währung – des Europäischen Parlaments hat soeben die interinstitutionellen Vereinbarungen zum Retail Investment Strategy (RIS)-Paket angenommen. Details unten anbei. Das Paket umfasst die RIS-Richtlinie sowie die Überarbeitung der PRIIPs-Verordnung. Eine Analyse durch das FECIF-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

EU-Parlament: Veranstaltung „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“

Wir möchten Sie darüber informieren, dass am 29. Juni 2026 im Europäischen Parlament eine Veranstaltung mit dem Titel „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“ stattfinden wird. Organisiert wird sie von der Investment for a Competitive and Sustainable EU Intergroup. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

EBA: Jahresbericht 2025 veröffentlicht

Im Jahresbericht 2025 werden die wichtigsten Tätigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung ihres Jahresarbeitsprogramms der EBA dargestellt. Der Fokus lag auf der Stärkung der Effizienz des europäischen Regulierungsrahmens sowie auf der Ausweitung ihrer Aufsichtsaufgaben, insbesondere im Hinblick auf den Digital Operational Resilience Act (DORA) und die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht können Sie unten nachlesen.

Rat der EU: Politische Einigung zur Überarbeitung der SFDR erzielt

Laut Presseberichten haben die Mitgliedstaaten im Rat der EU eine breite politische Einigung über die zentralen Elemente der Überarbeitung der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) erzielt. Erste Details finden Sie unten anbei. Formeller Beschluss soll am 24. 6. erfolgen.

Analyse Programm der irischen Präsidentschaft

Das übergeordnete Ziel der sechsmonatigen Amtszeit besteht darin, die Fähigkeit der Europäischen Union zu stärken, auf geopolitische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen zu reagieren. Dies soll durch die Umsetzung der „One Europe, One Market Roadmap“, die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine, die Stärkung des Binnenmarkts und der europäischen Wettbewerbsfähigkeit sowie die Fortschritte bei den Verhandlungen über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 erreicht werden. Welche Prioritäten und welche Projekte verfolgt werden, erfahren Sie unten.

Rat der EU nähert sich Einigung zur PEPP-Reform

Laut Presseberichten hat der Rat der Europäischen Union eine vorläufige Einigung über den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform des paneuropäischen privaten Pensionsprodukts (PEPP) erzielt, das Sparern helfen soll, ihre Alterseinkünfte zu ergänzen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Durchgesickertes Programm der irischen Präsidentschaft

Heute teilen wir vorab den durchgesickerten Entwurf des Programms der irischen Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union, die am 1. Juli 2026 ihr Amt antreten wird. Der Entwurf zeigt unter den bereichsübergreifenden Prioritäten einen starken Fokus auf den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 sowie auf regulatorische Vereinfachung (Fortführung und Erweiterung der Omnibus-Pakete), mit besonderer Aufmerksamkeit für Wettbewerbsfähigkeit, kritische Infrastruktur und die Reduzierung der administrativen Belastung für Unternehmen. Weitere Details finden Sie unten anbei.

ECON-Ausschuss: Erster Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des PEPP

Kürzlich fand im ECON-Ausschuss des Europäischen Parlaments ein Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission über den Vorschlag zur Überarbeitung der Verordnung über das Paneuropäische Private Pensionsprodukt (PEPP) statt.
Die Europäische Kommission stellte die Überprüfung des PEPP als Instrument zur Wiederbelebung seiner Nutzung vor, indem es einfacher, digitaler und attraktiver gestaltet wird, mit einem Lebenszyklusansatz und einer ergänzenden Rolle zu den öffentlichen Rentensystemen.
Die Europaabgeordnete Stéphanie Yon-Courtin, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments, betonte die Notwendigkeit, Zugänglichkeit, Attraktivität und Kohärenz des PEPP durch Vereinfachung, steuerliche Anreize und größere Transparenz zu stärken. Sie sieht darin ein ergänzendes Instrument zur Bewältigung der Herausforderung der Alterssicherung auf europäischer Ebene.
Die Fraktionen äußerten unterschiedliche Positionen: von Unterstützung für die Überarbeitung mit Forderungen nach größerer Flexibilität und Wahrung der Subsidiarität (EVP), über eine kritischere Haltung mit Forderungen nach weiteren Analysen und Berücksichtigung der Auswirkungen auf öffentliche Systeme (S&D), bis hin zur klaren Ablehnung des Vorschlags aufgrund des wahrgenommenen Risikos einer Privatisierung der Renten (Die Linke). Eine Analyse der unterschiedlichen Positionen der Parteien finden Sie unten anbei.

RIS: Durchgesickerte konsolidierte Fassungen der instituionellen Verhandlungen zum Retail Investment Package

Über unsere institutionellen Kontakte haben wir die durchgesickerten Texte der interinstitutionellen Vereinbarung erhalten, die aus den Trilogverhandlungen zum Paket der Strategie für Kleinanleger (Retail Investment Strategy – RIS) hervorgegangen sind. Das Paket umfasst die RIS-Richtlinie sowie die Überarbeitung der PRIIPs-Verordnung.

Die Rolle von Finanzbildung und Beratung: Wichtigste Erkenntnisse aus der FECIF-Veranstaltung

Fecif veranstaltete in Brüssel eine Veranstaltung mit dem Titel „Financial Advice for Europe’s Future: Empowering Citizens to Save, Invest and Retire“.
Dabei kamen Vertreter der EU-Institutionen und wichtige Branchenakteure zusammen, um zu diskutieren, wie die Beteiligung an den Kapitalmärkten gestärkt werden kann.

Zentrale Erkenntnis? Finanzberatung ist entscheidend, um Ersparnisse in langfristige Investitionen umzuwandeln.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen und einen Link zur Video-Aufzeichnung finden Sie unten anbei.

Zwischenbericht zu Verhandlungen zur PEPP-Revision

Während die Verhandlungen im Rat der EU über die Überprüfung des paneuropäischen privaten Pensionsprodukts (PEPP) weiterlaufen berichten Pressequellen nach einer gestrigen Arbeitsgruppensitzung zu dem Gesetzgebungsvorschlag, dass das wichtigste offene Thema weiterhin die Einführung einer verpflichtenden Anlageberatung für PEPP‑Abschlüsse ist. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten.

Solvency-2: Durchführungs-VO im Amtsblatt erschienen

Kürzlich wurde gemäß der Richtlinie 2009/138/EG über die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und Rückversicherungstätigkeit (Solvency II) die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1094 der Kommission im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

EIOPA-Konsultation zu Mindeststandards für Versicherungs-Garantiesysteme (IGSs)

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat auf Ersuchen der Europäischen Kommission eine öffentliche Konsultation zu einem Entwurf technischer Beratung zur Einführung gemeinsamer Mindeststandards für Versicherungs-Garantiesysteme (Insurance Guarantee Schemes – IGSs) in der EU gestartet. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 26. Juni 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

ESMA: Aufruf zur Stellungnahme zur Struktur der europäischen Aktienmärkte

ESMA, die Europäische Wertpapieraufsicht hat einen Aufruf zur Stellungnahme („Call for Evidence“) veröffentlicht. Gegenstand ist eine Analyse der Entwicklung des Handels in europäischen Aktienmärkten im Zeitraum 2022–2025, basierend auf Transaktionsmeldedaten gemäß der MiFIR-Verordnung (EU) Nr. 600/2014. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente für die Teilnahme finden Sie unten anbei.