AFPA Themen

Die Mehrzahl der europäischen Konsumentinnen und Konsumenten bevorzugt bei ihren Finanzgeschäften einen selbständigen Berater. Das zeigt eine Studie des EU Dachverbands FECIF unter 3.000 Personen in mehreren EU Mitgliedsländern.

Selbständige Versicherungsvermittler und Finanzberater haben klare Vorteile:

  • Ihre Produktauswahl ist größer als die der Angestellten von Banken und Versicherungen.
  • Ihre Suche nach attraktiven Angeboten ist Triebfeder für Innovation und günstige Preise.
  • Ihre Qualifikation, Zulassung und Weiterbildung sind vom Gesetzgeber klar geregelt.

Selbstverständlich sind selbständige Versicherungsvermittler und Finanzberater auch gegen mögliche Beratungsfehler versichert.

Kommission: 2 Initiativen zur Stärkung der Finanzkompetenz

Die Europäische Kommission hat heute im Rahmen ihrer Strategie zur Finanzbildung in der Europäischen Union zwei Initiativen gestartet. Ziel ist es, wirksame Finanzbildungsmaßnahmen zu fördern und die Qualität von Aktivitäten zur finanziellen Bildung in den Mitgliedstaaten zu verbessern.

Die Initiativen umfassen einen Aufruf zur Einreichung erfolgreicher Praxisbeispiele im Bereich Finanzbildung sowie die Einrichtung einer Stakeholder-Untergruppe, die die Entwicklung eines freiwilligen EU-Verhaltenskodexes für Organisationen zur Förderung der Finanzkompetenz unterstützen soll.

Die Frist für die Einreichung von Praxisbeispielen endet am 30. Oktober 2026, Bewerbungen für die Teilnahme an der Stakeholder-Untergruppe können bis zum 16. September 2026 eingereicht werden. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Die europäische Politikagenda im Bereich Finanzdienstleistungen war selten so bedeutend wie heute. Die Spar- und Investitionsunion nimmt Gestalt an, der Schutz von Kleinanlegern wird neu gestaltet, und die Frage, ob normale Bürgerinnen und Bürger sinnvoll an den Kapitalmärkten teilnehmen werden, wird gerade in Echtzeit beantwortet. Die entscheidende Rolle spielen Finanzbildung und professionelle, kompetente Beratung. Das Editorial finden Sie unten anbei.

Konsultation zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zu ihrer am 17. Juli 2026 veröffentlichten Mitteilung über die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors gestartet. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 15. September 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zur Konsultation finden Sie unten anbei.

EIOPA: Endgültige Leitlinien und Entwürfe technischer Standards im Rahmen der Solvency-II-Überprüfung vorgestellt

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat acht Pakete von Leitlinien sowie Entwürfe technischer Standards veröffentlicht und damit ihr Mandat zur Überarbeitung von Solvency II abgeschlossen. Diese Instrumente unterstützen die Umsetzung des überarbeiteten Solvency-II-Rahmens und gelten ab dem 30. Januar 2027. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

AFPA-Marktdialog, 15. Oktober 2026

Mit der Retail Investment Strategy (kurz RIS) will die EU den Zugang zu Kapitalmarktprodukten zwar verbessern und private, betriebliche Veranlagung fördern. Jedoch ohne ausreichende Finanzbildung droht dieser neue Rahmen wirkungslos zu bleiben, denn: Viele Menschen treffen Anlageentscheidungen ohne ausreichendes Wissen. Sicherheit wird mit Sparbuch verwechselt – trotz Realverlust. Das wollen wir beim heurigen AFPA-Marktdialog mit ausgewählten Experten diskutieren . Wann & Wo? 15. Oktober 2026, 14h30 – 17:00 Uhr, Novotel Hauptbahnhof Wien oder ONLINE, da Hybrid-Event!

Am 15. 10. findet in Wien am Vormittag das AFPA-Mitglieder-Meeting und nachmittags der AFPA-Marktdialog statt. Sowohl live, als auch via TEAMS. Beim Mitglieder-Meeting warten interessante Vorträge, für die es auch Zertifikate für die gesetzliche Weiterbildung geben wird. Details dazu unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur PEPP-Reform beschlossen

Der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung des Paneuropäischen Privaten Pensionsprodukts (PEPP) angenommen. Ziel ist es, dieses Produkt für Sparerinnen und Sparer attraktiver, zugänglicher und einfacher zu gestalten. Mit der Überarbeitung sollen bestimmte Anforderungen und Konstruktionsmerkmale beseitigt werden, die bisher die Verbreitung des PEPP eingeschränkt haben, während gleichzeitig ein hohes Niveau des Verbraucherschutzes erhalten bleibt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

ESAs: 3 Konsultationen zu taxonomiebezogenen Offenlegungen

Veröffentlicht am Sonntag, 05. Juli 2026, 15:51
ESAs: 3 Konsultationen zu taxonomiebezogenen Offenlegungen

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs – EBA, ESMA und EIOPA) haben parallele Konsultationen zur technischen Beratung der Europäischen Kommission hinsichtlich ausgewählter Leistungskennzahlen (KPIs) im Rahmen des delegierten Rechtsakts über Taxonomie-Offenlegungen gestartet. Alle drei Initiativen sind in Bezug auf Umfang und Zeitplan aufeinander abgestimmt und verfolgen das Ziel, die Offenlegungspflichten zu vereinfachen, die Nutzbarkeit der gemeldeten Informationen zu verbessern und die Konsistenz im gesamten Finanzsektor zu erhöhen. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet für alle drei Konsultationen am 12. August 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

EBA: Konsultation zu Geldbußen nach MiCA

EBA, die Europäische Bankenaufsicht hat eine Konsultation zu einem Entwurf einer Methodik zur Festsetzung von Geldbußen im Rahmen ihrer Aufsichtsaufgaben gemäß der Verordnung über Märkte für Kryptowerte (Markets in Crypto-Assets Regulation – MiCA) gestartet. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 28. September 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Information, wie man daran teilnehmen kann, finden Sie unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur Überarbeitung der IORP-II-Richtlinie beschlossen

Der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung der IORP-II-Richtlinie (Teil des Pakets zu ergänzenden Altersversorgungssystemen) angenommen. Die Richtlinie regelt die Tätigkeit und Beaufsichtigung von Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (IORPs – Institutions for Occupational Retirement Provision). Ziel der Überarbeitung ist es, den EU-Rahmen für die betriebliche Altersversorgung zu stärken, indem Transparenz erhöht, das Risikomanagement verbessert, grenzüberschreitende Tätigkeiten erleichtert und unnötige regulatorische Belastungen reduziert werden, während gleichzeitig die Besonderheiten der nationalen Rentensysteme gewahrt bleiben. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Rat der EU: Verhandlungsposition zur Überarbeitung der SFDR beschlossen

der Rat der Europäischen Union hat soeben seine Verhandlungsposition zur Überarbeitung des Rahmens für Nachhaltigkeitstransparenz bei Finanzprodukten, die in der Europäischen Union vertrieben werden (SFDR 2.0), angenommen. Ziel des Vorschlags ist es, den administrativen Aufwand zu verringern und gleichzeitig die Möglichkeiten der Anleger zu verbessern, Finanzprodukte mit Nachhaltigkeitsmerkmalen zu verstehen und zu vergleichen. Dadurch soll die Kapitalallokation zugunsten von Nachhaltigkeitszielen, der Wettbewerbsfähigkeit und weiterer strategischer Prioritäten der EU unterstützt werden. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

M.Herzhofer erneut in FECIF Vorstand gewählt. Arbeitsschwerpunkte…

Michael Herzhofer, und Vorsitzender der AFPA (Association of Financial Professionals Austria) und Geschäftsführer der Secura Maklergruppe wurde in der Vorwoche einstimmig für weitere drei Jahre in den Vorstand der FECIF (European Federation of Financial Advisers and Intermediaries) wiedergewählt.
Gleichzeitig wurde Vania Franceschelli erneut zur Vorsitzenden der FECIF bestellt. Eine klare Agenda steht auf dem Programm für die nächsten Jahre. Details unten anbei.

ECON: Beratung zur Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute wurde im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments der Entwurf eines Berichts zum Vorschlag einer Richtlinie zur Änderung der Richtlinien (EU) 2016/2341 und (EU) 2016/97 zur Stärkung des Rahmens für betriebliche und private Altersversorgungssysteme erörtert. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

RIS: ECON nimmt Trilog-Ergebnis an

Der ECON-Ausschuss – Ausschuss für Wirtschaft und Währung – des Europäischen Parlaments hat soeben die interinstitutionellen Vereinbarungen zum Retail Investment Strategy (RIS)-Paket angenommen. Details unten anbei. Das Paket umfasst die RIS-Richtlinie sowie die Überarbeitung der PRIIPs-Verordnung. Eine Analyse durch das FECIF-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

EIOPA: Jahresbericht über 2025

Veröffentlicht am Sonntag, 28. Juni 2026, 06:57
EIOPA: Jahresbericht über 2025

Kürzlich veröffentlichte die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) ihren Jahresbericht 2025, in dem ihre Aktivitäten und wichtigsten Errungenschaften des vergangenen Jahres zusammengefasst sowie die strategischen Prioritäten dargelegt werden, die ihre künftige Arbeit leiten werden. Den Bericht können Sie unten nachlesen.

Durchgesickerter Entwurf zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors

Anbei finden Sie einen durchgesickerten Entwurf der bevorstehenden Mitteilung der Europäischen Kommission zur Wettbewerbsfähigkeit des Bankensektors und zum Binnenmarkt für Bankdienstleistungen. Dem Entwurf zufolge beabsichtigt die Kommission, eine Strategie zu fördern, die darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Banken zu stärken. Als Prioritäten werden dabei die Überwindung der Marktfragmentierung, die Vereinfachung des Regulierungsrahmens sowie eine bessere Abstimmung internationaler Aufsichtsstandards auf die Besonderheiten der Europäischen Union genannt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.

EU-Parlament: Veranstaltung „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“

Wir möchten Sie darüber informieren, dass am 29. Juni 2026 im Europäischen Parlament eine Veranstaltung mit dem Titel „Closing the Pension Gap & Investing in Europe’s Future“ stattfinden wird. Organisiert wird sie von der Investment for a Competitive and Sustainable EU Intergroup. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

ESMA Jahresbericht 2025

Veröffentlicht am Mittwoch, 24. Juni 2026, 09:49
ESMA Jahresbericht 2025

ESMA, die Europäische Wertpapieraufsicht hat ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Das Dokument beschreibt die Maßnahmen der Behörde zur Stärkung der Finanzmärkte in einem von globaler Unsicherheit geprägten Umfeld sowie im Rahmen der Initiativen zur Savings and Investments Union (SIU). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht finden Sie unten anbei.

EBA: Jahresbericht 2025 veröffentlicht

Im Jahresbericht 2025 werden die wichtigsten Tätigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung ihres Jahresarbeitsprogramms der EBA dargestellt. Der Fokus lag auf der Stärkung der Effizienz des europäischen Regulierungsrahmens sowie auf der Ausweitung ihrer Aufsichtsaufgaben, insbesondere im Hinblick auf den Digital Operational Resilience Act (DORA) und die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA). Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht können Sie unten nachlesen.

Rat der EU: Politische Einigung zur Überarbeitung der SFDR erzielt

Laut Presseberichten haben die Mitgliedstaaten im Rat der EU eine breite politische Einigung über die zentralen Elemente der Überarbeitung der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) erzielt. Erste Details finden Sie unten anbei. Formeller Beschluss soll am 24. 6. erfolgen.

Analyse Programm der irischen Präsidentschaft

Das übergeordnete Ziel der sechsmonatigen Amtszeit besteht darin, die Fähigkeit der Europäischen Union zu stärken, auf geopolitische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen zu reagieren. Dies soll durch die Umsetzung der „One Europe, One Market Roadmap“, die fortgesetzte Unterstützung der Ukraine, die Stärkung des Binnenmarkts und der europäischen Wettbewerbsfähigkeit sowie die Fortschritte bei den Verhandlungen über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 erreicht werden. Welche Prioritäten und welche Projekte verfolgt werden, erfahren Sie unten.