AFPA Themen

Die Mehrzahl der europäischen Konsumentinnen und Konsumenten bevorzugt bei ihren Finanzgeschäften einen selbständigen Berater. Das zeigt eine Studie des EU Dachverbands FECIF unter 3.000 Personen in mehreren EU Mitgliedsländern.

Selbständige Versicherungsvermittler und Finanzberater haben klare Vorteile:

  • Ihre Produktauswahl ist größer als die der Angestellten von Banken und Versicherungen.
  • Ihre Suche nach attraktiven Angeboten ist Triebfeder für Innovation und günstige Preise.
  • Ihre Qualifikation, Zulassung und Weiterbildung sind vom Gesetzgeber klar geregelt.

Selbstverständlich sind selbständige Versicherungsvermittler und Finanzberater auch gegen mögliche Beratungsfehler versichert.

Wie sichern wir unseren Lebensstandard im Alter? Wer fängt die wachsenden Versorgungslücken auf?

Österreich steuert auf eine starke demografische Verschiebung zu: Immer mehr ältere Menschen, immer weniger Erwerbstätige.
Gleichzeitig zeigt eine AFPA-Studie: Viele wünschen sich bessere Absicherung, doch passende, leistbare Vorsorgeprodukte fehlen oft.

Der Flyer zeigt, wo Österreich im EU-Vergleich zurückliegt, warum private und betriebliche Vorsorge heute wichtiger ist als je zuvor – und wie smarte steuerliche Anreize echte Lenkungseffekte erzeugen können. Weitere Details unten anbei.

Nachlese Webinar-Datenschutz, 8. 4. 2026

Am Mittwoch 08.04. findet das nächste AFPA-Webinar statt.
Titel:  „Jahres-Update Datenschutz 2025 – DORA, KI & Haftung der Geschäftsführung“

Cyberangriffe nehmen zu. Die Regulierung auch. Und die persönliche Haftung der Geschäftsführung wächst mit. Wissen Sie, ob Sie morgen noch auf der sicheren Seite stehen? In unserem praxisnahen Webinar bekommen Sie das kompakte Jahres-Update zu allem, was Datenschutz, digitale Resilienz und KI-Einsatz 2025 für Ihr Unternehmen bedeuten.

FECIF-Stellungnahme zur PEPP-Revision

Die FECIF-Stellungnahme wurde im Netzwerk erstellt, um an der Konsultation der Europäischen Kommission zu Änderungsvorschlägen für das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) teilzunehmen. Das ist ein Teil des umfassenderen Pakets für Zusatzrenten, das darauf abzielt, demografische Herausforderungen und Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu bewältigen, indem betriebliche und private Altersvorsorgesysteme gefördert werden, die das Renteneinkommen diversifizieren, Lücken in den staatlichen Pensionen schließen und die finanzielle Sicherheit stärken. Die Stellungnahme und eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten anbei.

Compliance wird zum Tagesgeschäft. Was Finanz- & Versicherungsberater jetzt brauchen.

Die Regulierungsflut im Finanz- und Versicherungsvertrieb trifft vor allem kleine Unternehmen. Was früher mit Hausverstand und Aktenordner funktionierte, erfordert heute saubere Dokumentation, digitale Prozesse und rechtliche Präzision. Besonders im Schadensfall zeigt sich, wie wichtig professionelle Unterstützung und strukturierte Abläufe sind. Viele, besonders KMU, stoßen hier an ihre Grenzen.

Die Lösung liegt zunehmend in Kooperationen, Verbünden und modernen Ökosystemen, die Infrastruktur, Rechts- und Schadenkompetenz sowie IT‑Sicherheit bündeln. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen durch neue EU‑Regelwerke wie DORA, NIS2, KI‑Regulierung und bald FiDA.

FECIF-Board-Meeting: AFPA präsentiert Ergebnisse zur privaten und betrieblichen Vorsorge

Michael Herzhofer nahm auch heuer teil und präsentierte den Anwesenden und via Videokonferenz zugeschalteten Vorständen die Ergebnisse der AFPA-Überlegungen, wie man die private und betriebliche Vorsorge in Österreich fördern könnte und sollte, um das staatliche Pensionssystem in Österreich zu entlasten und Versorgungslücken zu schließen. Weitere Schwerpunkt-Themen waren das FECIF-Whitebook (an dem AFPA mitgearbeitet hat) und Kredit- und Hypothekenvermittlung. Weitere Details dazu unten anbei.

Fragebogen der zyprischen Ratspräsidentschaft zur Zukunft von FiDA

Heute erfuhren wir, dass die Diskussionen über den vorgeschlagenen Financial Data Access (FiDA)‑Rechtsakt wieder aufgenommen werden könnten, da die EU‑Mitgliedstaaten aufgefordert wurden, bis zum 10. April 2026 zu entscheiden, ob die Verhandlungen über das seit letztem Sommer blockierte Dossier erneut aufgenommen werden sollen.

Nach den vorliegenden Informationen hat die zyprische Ratspräsidentschaft einen Fragebogen an die nationalen Regierungen verschickt, um Orientierung sowohl hinsichtlich der politischen Bereitschaft zur Wiederbelebung der Initiative als auch zur möglichen inhaltlichen Ausrichtung der künftigen Arbeiten zu erhalten. Mehr Details dazu finden Sie unten anbei.

Finanzberatung im Zentrum der Spar‑ und Investitionsunion

Während die Europäische Union die Spar‑ und Investitionsunion (SIU) vorantreibt, bleibt ein Element für ihren Erfolg zentral: Die Finanzberatung. Der Zugang der Bürger zu Kapitalmärkten und die Erweiterung der Finanzierungsmöglichkeiten für Unternehmen gehören zu den Kernzielen der SIU. Doch diese Ziele lassen sich nicht allein durch Regulierung oder Produktgestaltung erreichen. Ohne hochwertige Beratung könnten Bürger weiterhin zögern zu investieren, und das Versprechen eines wirklich integrierten europäischen Finanzmarktes würde theoretisch bleiben. Die weiteren Überlegungen zu den Aspekten komplexe Produkte, Risiken, Hemmschwellen und Unsicherheit abbauen, Fehlentscheidungen vermeiden und finanzielle Entscheidungen an langfristigen Zielen auszurichten, finden Sie unten anbei.

RIS: Abschluss der technischen Verhandlungen zum Retail Investment Package

Am 16.3. wurden die technischen Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat der EU über das Retail Investment Package (RIS, Kleinanleger-Richtlinie) abgeschlossen. Dieser Schritt ebnet den Weg für die Ratifizierung der interinstitutionellen Vereinbarung durch beide Institutionen. Im Anhang finden Sie eine Analyse durch das FECIF-Rechtsbüro und vorab die Vier-Spalten-Dokumente zur PRIIPs‑Richtlinie und PRIIPs‑Verordnung, die sich auf die gestrigen finalen technischen Verhandlungen beziehen.

ECON: Annahme INI-Bericht zur Finanzbildung

Der Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) des Europäischen Parlaments hat soeben seinen Initiativbericht (INI) mit dem Titel „Finanzbildung und der Aufstieg von Finanz‑Influencern im Kontext der Spar- und Investitionsunion“ angenommen. Der Bericht wurde mit 45 Stimmen dafür, 3 dagegen und 1 Enthaltung verabschiedet. Eine Analyse des Berichts durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei. 

2 Konsultationen zur EU-Taxanomie

Veröffentlicht am Samstag, 21. März 2026, 23:05
2 Konsultationen zur EU-Taxanomie

Die Europäische Kommission hat heute zwei öffentliche Konsultationen zu Entwürfen delegierter Verordnungen gestartet, die die Überarbeitung der Kriterien der EU‑Taxonomie betreffen – dem Klassifizierungssystem für nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 14. April 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Info, wie Sie daran teilnehmen können, finden Sie unten anbei.

Jahres-Update Datenschutz: DORA, KI & Haftung der Geschäftsführung

Am Mittwoch 08.04. findet das nächste AFPA-Webinar statt.
Titel:  „Jahres-Update Datenschutz 2025 – DORA, KI & Haftung der Geschäftsführung“

Cyberangriffe nehmen zu. Die Regulierung auch. Und die persönliche Haftung der Geschäftsführung wächst mit. Wissen Sie, ob Sie morgen noch auf der sicheren Seite stehen? In unserem praxisnahen Webinar bekommen Sie das kompakte Jahres-Update zu allem, was Datenschutz, digitale Resilienz und KI-Einsatz 2025 für Ihr Unternehmen bedeuten.

Nachlese Webinar „Haftungen“, Mag. Novotny, 18.3.26

Am Mittwoch den 18. 3. gab Mag. Stephan Novotny, ein auf Versicherungs- und Datenschutz spezialisierter Rechtsanwalt, ein kompaktes Update zum Haftungsrecht: Haftung von Beratern und Vermittlern, Unternehmen und deren Geschäftsführung, sowie Produkthaftung mit Schwerpunkt Produkthaftung für KI-Systeme. Das Video des Webinars und den Vortrag von Mag. Novotny können Sie unten herunterladen.

Kommissarin leitet erstes Treffen der nationalen Botschafter für Finanzbildung

Gestern leitete die EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen sowie für die Spar- und Investitionsunion, Maria Luís Albuquerque, das erste virtuelle Treffen der nationalen Botschafter für Finanzbildung. Dieses Treffen fand im Rahmen der Europäischen Strategie zur Stärkung der finanziellen Bildung statt, die am 30. September 2025 angenommen wurde.

EIOPA-Konsultation zur Datenerhebung in den Versicherungs- und Rentensektoren

Die Europäische Versicherungsaufsichtsbehörde EIOPA hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um Rückmeldungen von Stakeholdern zu Ineffizienzen, Überschneidungen und Inkonsistenzen in den regulatorischen Melde- und Offenlegungspflichten sowie zu möglichen Lösungen einzuholen. Die Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 10. Juni 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

ESMA-Schlussfolgerungen zur „Kleinanleger-Reise“ (Retail Investor Journey)

Ziel dieses „Call for Evidence“ (CfE) ist es, Rückmeldungen von Interessenträgern zu sammeln, um besser zu verstehen, wie Kleinanleger mit Anlagedienstleistungen interagieren und ob regulatorische oder nicht-regulatorische Hürden eine Beteiligung an den Kapitalmärkten behindern könnten. Eine Analyse des Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Spar- und Investitionsunion (SIU): Debatte im EU-Parlament

Heute fand in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg eine Debatte über die Spar- und Investitionsunion statt, mit besonderem Fokus auf die Notwendigkeit, die Integration der Kapitalmärkte zu beschleunigen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

EP: Initiativberichts zur geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentenlücke in der EU

Heute hat das Europäische Parlament in seiner Plenarsitzung in Straßburg den legislativen Initiativbericht (INI) zur geschlechtsspezifischen Lohn- und Rentenlücke in der EU mit 458 Ja-Stimmen, 72 Nein-Stimmen und 98 Enthaltungen angenommen. Die Berichterstatterinnen, MdEP Irena Joveva (RE) und MdEP Mirosława Nykiel (EVP), betonten die Dringlichkeit struktureller Investitionen in Betreuungsdienste, die Anerkennung von Pflegearbeit und die Einbeziehung von Frauen in zukunftsträchtige Sektoren wie Wissenschaft und Technologie. Die Kommission, vertreten durch Kommissar Michael McGrath, bekräftigte, dass Wettbewerbsfähigkeit und Gleichstellung voneinander abhängen, und kündigte ein neues Toolkit zur Umsetzung der Richtlinie über Lohntransparenz an. Zwischen den politischen Gruppen traten deutliche Differenzen zutage: Einige fordern ambitioniertere Maßnahmen zur Verringerung von Ungleichheiten, andere mahnen zur Vorsicht, um übermäßige Bürokratie oder Eingriffe in nationale Zuständigkeiten zu vermeiden. Insgesamt wurde der Bedarf an einem konkreten europäischen Engagement zur Verwirklichung einer wirksamen und nachhaltigen Lohngleichheit erneut unterstrichen. Eine Analyse der wichtigsten Punkte durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Kommission: Start gezielte Konsultation zu Private-Equity-Exits

Heute hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation zu Ausstiegsstrategien aus Private‑Equity‑Fonds (Private-Equity-Exits) gestartet. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen ist auf den 27. April 2026 festgelegt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro folgt unten anbei.

ESMA: Bericht zu Kosten und Performance von Retail-Anlageprodukten in der EU

ESMA, die Europäische Wertpapieraufsicht hat heute ihren Marktbericht 2025 zu den Kosten und der Performance von Retail‑Anlageprodukten in der Europäischen Union veröffentlicht. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Berichte finden Sie unten anbei.

Amtsblatt EU: Delegierte VO zu AIFMD und UCITS-Richtlinie veröffentlicht

Wir möchten Sie darüber informieren, dass heute zwei delegierte Verordnungen im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden, die die Richtlinie über die Verwaltung alternativer Investmentfonds (Richtlinie (EU) 2011/61) sowie die OGAW‑Richtlinie (Richtlinie 2009/65/EG) ergänzen. Alle Details dazu unten anbei.