Kategorie PEPP

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Reform des PEPP, getarnt als etwas Harmloses

In seinem Leitartikel für FECIF reflektiert Martin Klein (VOTUM-Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des FECIF-Vorstands) über die PEPP-Reform als eine verpasste Chance zur Vereinfachung des Rahmens. Er stellt fest, dass der Vorschlag zusätzliche regulatorische Komplexität schafft, während er es versäumt, die schwache Marktdurchdringung des Produkts zu beheben. Denn: Nach sechs Jahren bieten zur nur zwei Nischenanbieter in der Slowakei und Zypern derzeit ein PEPP an. Sein Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Kommission: 2 Konsultationen zu PEPP und IORP-II

Die Europäische Kommission hat 2 öffentliche Konsultationen gestartet, um Feedback zu zwei Rechtsakten einzuholen, die am 20. November 2025 im Rahmen des Pakets für Zusatzrenten angenommen wurden: Dem Legislativvorschlag zur Änderung der Verordnung über das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) sowie dem Vorschlag zur Änderung der IORP-II-Richtlinie (Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung II). Die Frist für die Einreichung von Beiträgen endet am 27. Januar 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

EU-Kommission präsentiert Paket zu Zusatzrenten

Die Europäische Kommission hat ein Maßnahmenpaket vorgestellt, um den Zugang zu Zusatzrenten zu verbessern. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine angemessene Altersversorgung zusätzlich zu den bestehenden staatlichen Pensionen zu sichern. Als Teil der umfassenderen Strategie für die „Savings and Investments Union“ (SIU) soll das Paket auf demografische Veränderungen und die Entwicklung der Arbeitsmärkte reagieren. Es soll betriebliche und private Vorsorgepläne fördern, um die Altersvorsorge zu diversifizieren, Lücken in der staatlichen Versorgung zu schließen und die finanzielle Sicherheit zu erhöhen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Kommission: Konsultation zu Renteninformations-Systemen und Dashboards

Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation gestartet, um Rückmeldungen dazu zu sammeln, wie Zusatzrenten für Bürgerinnen und Bürger in der EU zugänglicher, transparenter und effektiver gestaltet werden können. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 28. August 2025. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Kommission: Konsultation zu Zusatz-Pensionen

Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation gestartet, um Rückmeldungen dazu zu sammeln, wie Zusatzrenten für Bürgerinnen und Bürger in der EU zugänglicher, transparenter und effektiver gestaltet werden können. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 28. August 2025. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

2 Konsultationen zur Förderung der Marktintegration und effektiven Aufsicht (SIU)

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Europäische Kommission im Rahmen der „Spar- und Investitionsunion“ (SIU) zwei öffentliche Konsultationen gestartet hat, konkret zu einem Verordnungsentwurf und einem Richtlinienentwurf, die darauf abzielen, die Marktintegration und eine effektive Aufsicht zu fördern. Die Frist zur Teilnahme an den Konsultationen endet am 5. Juni. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zu den Dokumenten finden Sie unten anbei.

Kommission: Mitteilung über die Strategie für die Spar- und Investitionsunion (SIU)

Die Europäische Kommission hat heute die Mitteilung über eine Strategie für die Spar- und Investitionsunion (SIU) angenommen. Ziel ist es, den europäischen Bürgern einen besseren Zugang zu den Kapitalmärkten und den Unternehmen bessere Finanzierungsmöglichkeiten zu bieten. Dies kann den Wohlstand der Bürger steigern und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der EU ankurbeln. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Komission: Entwurf zur Spar- und Investitionsunion (SIU)

Anbei finden Sie, als Vorschau, den Entwurf der Mitteilung zur Spar- und Investitionsunion (SIU), den wir durch unsere Kontakte erhalten haben. Die Europäische Kommission wird voraussichtlich die Mitteilung am 19. März veröffentlichen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.

FECIF-Kommentar zur Pensions-Problematik in Europa

John Mitchem, Mitbegründer von Jasper Forum , berichtet im folgenden Kommentar über die Ergebnisse von „mehr als 30 Online-Sitzungen mit über 1.000 Kollegen aus aller Welt zum Thema „globale Altersvorsorge“. Er analysiert die Lage in Europa. Globale Überalterung und damit verbundene Finanzierungsprobleme der umlagebasierten Pensionssysteme werden ebenso thematisiert, wie Fintechs, künstliche Intelligenz (KI), digital transition, aber auch ESG und green Transition und CMU. Aber auch kulturelle Unterschiede und die kapitalgedeckte Altersvorsorge in den nordischen Ländern werden behandelt. Das erfahren Sie im Beitrag von John Mitchem unten.

Leitlinien zur aufsichtlichen Berichterstattung zum PEPP

Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2021, 16:31
Leitlinien zur aufsichtlichen Berichterstattung zum PEPP

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat Leitlinien zur aufsichtlichen Berichterstattung über das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) veröffentlicht, um die gemeinsame, einheitliche und kohärente Anwendung der Meldepflichten der PEPP-Verordnung sicherzustellen. Start Gültigkeit: ab dem 22. März 2022. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Leitlinien finden Sie unten anbei.

EIOPA zum PEPP: Technische Standards und Empfehlungen für die Umsetzung

Veröffentlicht am Sonntag, 13. September 2020, 08:51
EIOPA zum PEPP: Technische Standards und Empfehlungen für die Umsetzung

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht legte ihren Entwurf für Regulierungs- und Durchführungsstandards zu delegierten Gesetzen für die Konzeption und Lieferung des europaweiten persönlichen Rentenprodukts (PEPP) vor. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro, was sich EIOPA vorstellt (Kostenobergrenze 1%), welche Dokumente dazu den Kunden zu geben sind und Links zu weiteren Informationen finden Sie unten anbei.

EIOPA-Konsultation zum PEPP gestartet

Veröffentlicht am Samstag, 04. April 2020, 07:36
EIOPA-Konsultation zum PEPP gestartet

Die Europäische Versicherungsaufsicht EIOPA hat eine öffentliche Konsultation zur Umsetzung technischer Standards für die aufsichtsrechtliche Berichterstattung und Zusammenarbeit gemäß der europaweiten PEPP-Verordnung (Personal Pension Product) eingeleitet und holt damit Feedback der Interessensgruppen ein. Die Konsultation läuft bis zum 20. Mai 2020. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die nötigen Unterlagen finden Sie unten anbei.

EIOPA Konsultation zum PEPP

Veröffentlicht am Donnerstag, 26. Dezember 2019, 15:31
EIOPA Konsultation zum PEPP

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat eine öffentliche Konsultation zu ihrem Konzept betreffend der Regulierungs- und Durchführungsstandards sowie die technische Beratung betreffend PEPP eingeleitet. Die Rückmeldefrist endet am 2. März 2020. Eine Analyse durch das Fecif Rechtsbüro und Unterlagen zur Konsultation finden Sie unten anbei.

Abstimmung über PEPP erfolgte

Veröffentlicht am Freitag, 05. April 2019, 23:57

Am 4. April führte das Plenum des Europäischen Parlaments in Brüssel eine Debatte und eine abschließende Abstimmung über das „Paneuropäische Produkt für persönliche Altersvorsorge (PEPP)“ durch. Nach der Aussprache nahm das Europäische Parlament das vorläufige Abkommen mit 338 Stimmen bei 143 Gegenstimmen und 139 Enthaltungen an. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und ausgewählte Diskussionsbeiträge der verschiendensten Parteien finden Sie unten anbei.

PEPP: EU Rat bestätigt Einigung über europaweites Rentenprodukt

Veröffentlicht am Sonntag, 24. Februar 2019, 18:31
PEPP: EU Rat bestätigt Einigung über europaweites Rentenprodukt

Die EU-Botschafter haben im Februar die im Dezember zwischen dem Ratsvorsitz und dem Europäischen Parlament erzielte Einigung über das vorgeschlagene „paneuropäische Rentenprodukt“ (PEPP)“, eine neue Kategorie der persönlichen Altersvorsorge, gebilligt. Eine Analyse und das dazu gehörende Dokument finden Sie unten anbei.

Update zum PEPP-Trilog

Veröffentlicht am Sonntag, 20. Januar 2019, 16:06

Am 10. Januar gab der ECON-Ausschuss des Europäischen Parlaments einen Überblick über die laufenden inter-institutionellen Verhandlungen über den Vorschlag zum europaweiten Produkt für die persönliche Altersvorsorge (kurz PEPP). Unten anbei finden Sie eine kurze Zusammenfassung des Berichts.