Kategorie PEPP

Rat der EU nähert sich Einigung zur PEPP-Reform

Laut Presseberichten hat der Rat der Europäischen Union eine vorläufige Einigung über den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform des paneuropäischen privaten Pensionsprodukts (PEPP) erzielt, das Sparern helfen soll, ihre Alterseinkünfte zu ergänzen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

FECIF-Positionspapier zum EU-Zusatzrenten-Paket

Das Dokument wurde mit dem Ziel erarbeitet, eine solide und kohärente Grundlage für die externe Positionierung der FECIF sowie für die bevorstehenden institutionellen Gespräche mit EU‑Stakeholdern im Rahmen der breiteren Debatte über Zusatzrenten, langfristiges Sparen und die Spar‑ und Investitionsunion zu schaffen.
Das Dokument finden Sie unten anbei.

ECON-Ausschuss: Erster Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des PEPP

Kürzlich fand im ECON-Ausschuss des Europäischen Parlaments ein Meinungsaustausch mit der Europäischen Kommission über den Vorschlag zur Überarbeitung der Verordnung über das Paneuropäische Private Pensionsprodukt (PEPP) statt.
Die Europäische Kommission stellte die Überprüfung des PEPP als Instrument zur Wiederbelebung seiner Nutzung vor, indem es einfacher, digitaler und attraktiver gestaltet wird, mit einem Lebenszyklusansatz und einer ergänzenden Rolle zu den öffentlichen Rentensystemen.
Die Europaabgeordnete Stéphanie Yon-Courtin, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments, betonte die Notwendigkeit, Zugänglichkeit, Attraktivität und Kohärenz des PEPP durch Vereinfachung, steuerliche Anreize und größere Transparenz zu stärken. Sie sieht darin ein ergänzendes Instrument zur Bewältigung der Herausforderung der Alterssicherung auf europäischer Ebene.
Die Fraktionen äußerten unterschiedliche Positionen: von Unterstützung für die Überarbeitung mit Forderungen nach größerer Flexibilität und Wahrung der Subsidiarität (EVP), über eine kritischere Haltung mit Forderungen nach weiteren Analysen und Berücksichtigung der Auswirkungen auf öffentliche Systeme (S&D), bis hin zur klaren Ablehnung des Vorschlags aufgrund des wahrgenommenen Risikos einer Privatisierung der Renten (Die Linke). Eine Analyse der unterschiedlichen Positionen der Parteien finden Sie unten anbei.

FECIF Schreiben an Kommissarin Albuquerque bezüglich Finanzberatung

FECIF und EFPA verfassten ein Schreiben an Kommissarin Albuquerque bezüglich der jüngsten Äußerungen zur Finanzberatung, die im Rahmen der Veranstaltung in Helsinki gemacht wurden.
Darin wird die Bedeutung professioneller Finanzberatung im Zuge der Umsetzung der Savings and Investments Union bekräftigt. Das Schreiben und eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten anbei.

Finanzberatung und Finanzbildung müssen gemeinsam voranschreiten

„Finanzbildung vermittelt Bürgerinnen und Bürgern Wissen. Professionelle Beratung übersetzt dieses Wissen in Entscheidungen, die zu ihrem Leben passen. Beides ergänzt sich – und keines kann das andere ersetzen.“

Die europäische Politikagenda im Bereich Finanzdienstleistungen war selten so bedeutend wie heute. Die Spar- und Investitionsunion nimmt Gestalt an, der Schutz von Kleinanlegern wird neu gestaltet, und die Frage, ob normale Bürgerinnen und Bürger sinnvoll an den Kapitalmärkten teilnehmen werden, wird gerade in Echtzeit beantwortet. Die entscheidende Rolle spielen Finanzbildung und professionelle, kompetente Beratung. Das Editorial finden Sie unten anbei.

Zwischenbericht zu Verhandlungen zur PEPP-Revision

Während die Verhandlungen im Rat der EU über die Überprüfung des paneuropäischen privaten Pensionsprodukts (PEPP) weiterlaufen berichten Pressequellen nach einer gestrigen Arbeitsgruppensitzung zu dem Gesetzgebungsvorschlag, dass das wichtigste offene Thema weiterhin die Einführung einer verpflichtenden Anlageberatung für PEPP‑Abschlüsse ist. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten.

ECON: Meinungsaustausch Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute führte der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) einen Meinungsaustausch über den Vorschlag für eine Richtlinie zur Stärkung des regulatorischen Rahmens für die betriebliche Altersversorgung (IORP II) durch. Der Berichterstatter betonte die Notwendigkeit, angesichts demografischer Herausforderungen die Altersvorsorgesysteme der zweiten und dritten Säule zu stärken. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

EIOPA-Bericht über Kosten von Privatkunden-Investmentprodukten

Anfang April veröffentlichte die EIOPA ihren jährlichen Bericht über die Kosten und die vergangene Wertentwicklung von Privatkunden-Investmentprodukten in der EU für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2024. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht finden Sie unten anbei.

FECIF-Stellungnahme zur PEPP-Revision

Die FECIF-Stellungnahme wurde im Netzwerk erstellt, um an der Konsultation der Europäischen Kommission zu Änderungsvorschlägen für das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) teilzunehmen. Das ist ein Teil des umfassenderen Pakets für Zusatzrenten, das darauf abzielt, demografische Herausforderungen und Entwicklungen am Arbeitsmarkt zu bewältigen, indem betriebliche und private Altersvorsorgesysteme gefördert werden, die das Renteneinkommen diversifizieren, Lücken in den staatlichen Pensionen schließen und die finanzielle Sicherheit stärken. Die Stellungnahme und eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten anbei.

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Reform des PEPP, getarnt als etwas Harmloses

In seinem Leitartikel für FECIF reflektiert Martin Klein (VOTUM-Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender des FECIF-Vorstands) über die PEPP-Reform als eine verpasste Chance zur Vereinfachung des Rahmens. Er stellt fest, dass der Vorschlag zusätzliche regulatorische Komplexität schafft, während er es versäumt, die schwache Marktdurchdringung des Produkts zu beheben. Denn: Nach sechs Jahren bieten zur nur zwei Nischenanbieter in der Slowakei und Zypern derzeit ein PEPP an. Sein Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Kommission: 2 Konsultationen zu PEPP und IORP-II

Die Europäische Kommission hat 2 öffentliche Konsultationen gestartet, um Feedback zu zwei Rechtsakten einzuholen, die am 20. November 2025 im Rahmen des Pakets für Zusatzrenten angenommen wurden: Dem Legislativvorschlag zur Änderung der Verordnung über das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) sowie dem Vorschlag zur Änderung der IORP-II-Richtlinie (Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung II). Die Frist für die Einreichung von Beiträgen endet am 27. Januar 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

EU-Kommission präsentiert Paket zu Zusatzrenten

Die Europäische Kommission hat ein Maßnahmenpaket vorgestellt, um den Zugang zu Zusatzrenten zu verbessern. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine angemessene Altersversorgung zusätzlich zu den bestehenden staatlichen Pensionen zu sichern. Als Teil der umfassenderen Strategie für die „Savings and Investments Union“ (SIU) soll das Paket auf demografische Veränderungen und die Entwicklung der Arbeitsmärkte reagieren. Es soll betriebliche und private Vorsorgepläne fördern, um die Altersvorsorge zu diversifizieren, Lücken in der staatlichen Versorgung zu schließen und die finanzielle Sicherheit zu erhöhen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Kommission: Konsultation zu Renteninformations-Systemen und Dashboards

Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation gestartet, um Rückmeldungen dazu zu sammeln, wie Zusatzrenten für Bürgerinnen und Bürger in der EU zugänglicher, transparenter und effektiver gestaltet werden können. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 28. August 2025. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Kommission: Konsultation zu Zusatz-Pensionen

Die Europäische Kommission hat heute eine öffentliche Konsultation gestartet, um Rückmeldungen dazu zu sammeln, wie Zusatzrenten für Bürgerinnen und Bürger in der EU zugänglicher, transparenter und effektiver gestaltet werden können. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 28. August 2025. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

2 Konsultationen zur Förderung der Marktintegration und effektiven Aufsicht (SIU)

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Europäische Kommission im Rahmen der „Spar- und Investitionsunion“ (SIU) zwei öffentliche Konsultationen gestartet hat, konkret zu einem Verordnungsentwurf und einem Richtlinienentwurf, die darauf abzielen, die Marktintegration und eine effektive Aufsicht zu fördern. Die Frist zur Teilnahme an den Konsultationen endet am 5. Juni. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zu den Dokumenten finden Sie unten anbei.

Kommission: Mitteilung über die Strategie für die Spar- und Investitionsunion (SIU)

Die Europäische Kommission hat heute die Mitteilung über eine Strategie für die Spar- und Investitionsunion (SIU) angenommen. Ziel ist es, den europäischen Bürgern einen besseren Zugang zu den Kapitalmärkten und den Unternehmen bessere Finanzierungsmöglichkeiten zu bieten. Dies kann den Wohlstand der Bürger steigern und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der EU ankurbeln. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Komission: Entwurf zur Spar- und Investitionsunion (SIU)

Anbei finden Sie, als Vorschau, den Entwurf der Mitteilung zur Spar- und Investitionsunion (SIU), den wir durch unsere Kontakte erhalten haben. Die Europäische Kommission wird voraussichtlich die Mitteilung am 19. März veröffentlichen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.

FECIF-Kommentar zur Pensions-Problematik in Europa

John Mitchem, Mitbegründer von Jasper Forum , berichtet im folgenden Kommentar über die Ergebnisse von „mehr als 30 Online-Sitzungen mit über 1.000 Kollegen aus aller Welt zum Thema „globale Altersvorsorge“. Er analysiert die Lage in Europa. Globale Überalterung und damit verbundene Finanzierungsprobleme der umlagebasierten Pensionssysteme werden ebenso thematisiert, wie Fintechs, künstliche Intelligenz (KI), digital transition, aber auch ESG und green Transition und CMU. Aber auch kulturelle Unterschiede und die kapitalgedeckte Altersvorsorge in den nordischen Ländern werden behandelt. Das erfahren Sie im Beitrag von John Mitchem unten.

Leitlinien zur aufsichtlichen Berichterstattung zum PEPP

Veröffentlicht am Samstag, 05. Juni 2021, 16:31
Leitlinien zur aufsichtlichen Berichterstattung zum PEPP

EIOPA, die Europäische Versicherungsaufsicht hat Leitlinien zur aufsichtlichen Berichterstattung über das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) veröffentlicht, um die gemeinsame, einheitliche und kohärente Anwendung der Meldepflichten der PEPP-Verordnung sicherzustellen. Start Gültigkeit: ab dem 22. März 2022. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Leitlinien finden Sie unten anbei.