Kategorie Nachhaltigkeit

Durchgesickertes Programm der irischen Präsidentschaft

Heute teilen wir vorab den durchgesickerten Entwurf des Programms der irischen Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union, die am 1. Juli 2026 ihr Amt antreten wird. Der Entwurf zeigt unter den bereichsübergreifenden Prioritäten einen starken Fokus auf den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 sowie auf regulatorische Vereinfachung (Fortführung und Erweiterung der Omnibus-Pakete), mit besonderer Aufmerksamkeit für Wettbewerbsfähigkeit, kritische Infrastruktur und die Reduzierung der administrativen Belastung für Unternehmen. Weitere Details finden Sie unten anbei.

Greenwashing: Neue RTS‑Vorgaben für ESG‑Ratinganbieter beschlossen

Kürzlich haben der Rat der EU und das Europäische Parlament eine vorläufige Einigung über die Verordnung zur Transparenz und Integrität von Umwelt-, Sozial- und Governance-Ratings (kurz ESG) erzielt. Die neuen Regeln werden das Ökosystem der ESG-Rating-Aktivitäten regulieren, um es Investoren zu ermöglichen, wohlüberlegte Investitionen zu tätigen und Greenwashing zu bekämpfen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

ESMA Stellungnahme zur Integration von ESG in MiFID-2-Prozesse

Die Europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die Ergebnisse der gemeinsamen Aufsichtsmaßnahme (Common Supervisory Action, CSA) zur Integration der Nachhaltigkeitsanforderungen von MiFID II in die Geeignetheitsprüfungsprozesse und Produktgovernance-Regelungen dargelegt werden. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

ECON: Meinungsaustausch Richtlinie zur Stärkung betriebliche Altersversorgung (IORP II)

Heute führte der Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) einen Meinungsaustausch über den Vorschlag für eine Richtlinie zur Stärkung des regulatorischen Rahmens für die betriebliche Altersversorgung (IORP II) durch. Der Berichterstatter betonte die Notwendigkeit, angesichts demografischer Herausforderungen die Altersvorsorgesysteme der zweiten und dritten Säule zu stärken. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die wichtigsten Aussagen finden Sie unten anbei.

EIOPA-Bericht über Kosten von Privatkunden-Investmentprodukten

Anfang April veröffentlichte die EIOPA ihren jährlichen Bericht über die Kosten und die vergangene Wertentwicklung von Privatkunden-Investmentprodukten in der EU für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2024. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht finden Sie unten anbei.

2 Konsultationen zur EU-Taxanomie

Veröffentlicht am Samstag, 21. März 2026, 23:05
2 Konsultationen zur EU-Taxanomie

Die Europäische Kommission hat heute zwei öffentliche Konsultationen zu Entwürfen delegierter Verordnungen gestartet, die die Überarbeitung der Kriterien der EU‑Taxonomie betreffen – dem Klassifizierungssystem für nachhaltige wirtschaftliche Tätigkeiten. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 14. April 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Info, wie Sie daran teilnehmen können, finden Sie unten anbei.

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

Termine der AFPA Events 2026

Auch heuer wird es neben dem AFPA Marktdialog eine Reihe von Webinaren geben, mit denen wir Sie bei der Erfüllung Ihrer gesetzlichen Pflichten unterstützen. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA, Datenschutz und Cybersicherheit. Weiters Omnibus, Geldwäsche, Nachhaltigkeit, EU-Haftungsregelung neu, etc.
Bitte TERMINE gleich notieren! Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen aus Ihrem Haus!

AFPA Arbeitsschwerpunkte 2026/27

Am 22. 1. stimmte sich der AFPA-Marktbeirat über die AFPA-Prioritäten des Jahres 2026 ab. Über allem steht weiterhin das Ziel, sich für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich einzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den Arbeitsprogrammen von EIOPA, ESMA, EBA und der Europäischen Kommission. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA. Weiters Omnibus, SolvencyII, MiCAR, EU-Haftungsregelung neu, protection gaps etc. Weitere Details unten anbei.

Kommission: 2 Konsultationen zu Transparenz und Integrität von ESG-Tätigkeiten

Die Europäische Kommission hat zwei öffentliche Konsultationen zu Entwürfen delegierter Rechtsakte im Rahmen der Verordnung (EU) 2024/3005 über Transparenz und Integrität von ESG‑Tätigkeiten gestartet. Die Frist zur Einreichung von Stellungnahmen endet am 13. Februar 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Informationen, wie man an der Konsultation teilnehmen kann, finden Sie unten anbei.

ECON: Erörterung der Entwürfe zum EU-Verbriefungspaket

wir informieren, dass heute im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments die Beratung über zwei Entwürfe zum Bericht über die Überarbeitung des EU‑Verbriefungsrahmens stattgefunden hat. Die beiden Berichte wurden vom zuständigen Berichterstatter, MdEP Ralf Seekatz (EVP, DE), vorgestellt. Die politischen Gruppen vertraten sehr unterschiedliche Positionen: Einige betonten die Notwendigkeit einer risikoadäquateren, weniger strengen Kalibrierung, während andere davor warnten, dass eine zu starke Lockerung der Regeln systemische Risiken erhöhen und die Aufsicht schwächen könnte. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

Programm der zyprischen Präsidentschaft

Heute hat Zypern sein Programm und seine Prioritäten für die sechsmonatige Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union vorgestellt, die vom 1. Januar bis 30. Juni 2026 läuft. Welche Prioritäten und welche Projekte verfolgt werden, erfahren Sie unten.

Kommission: Start Konsultation zur Überarbeitung der SFDR

Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zur geplanten Überarbeitung der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) gestartet. Ziel ist es, die Offenlegungspflichten für Anbieter von Finanzprodukten zu reduzieren und zu vereinfachen. Die Frist für die Einreichung von Beiträgen endet am 9. Februar 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

Kommission: Konsultation zur Überprüfung des EU-Verbriefungsrahmens

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation zur Überprüfung des Verbriefungsrahmens gestartet hat. Die Frist für die Einreichung von Stellungnahmen endet am 9. Februar 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

Kommission: Vorschlag zur Überarbeitung der SFDR

Heute hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag zur Überarbeitung der Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (SFDR) vorgestellt – dem Transparenzrahmen der EU für Finanzprodukte mit ökologischen oder sozialen Zielen. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen zu einfacheren und nutzerfreundlicheren Informationen für Anleger führen, damit sie fundiertere Entscheidungen treffen können.
Anbieter von Finanzprodukten werden weniger Offenlegungspflichten haben, was die Compliance-Kosten senkt. Insgesamt sollen die Änderungen die Rolle der EU im Bereich nachhaltiger Finanzen und die Wettbewerbsfähigkeit ihres Finanzsektors stärken. Zudem sollen sie die Beteiligung von Privatanlegern an den EU-Kapitalmärkten erleichtern, im Einklang mit den Zielen der Spar- und Investitionsunion (SIU), und so Kapitalströme in Richtung nachhaltiger Ziele erhöhen. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

Kommission: Jahresbericht zu SUSTAINABLE FINANCE

Heute hat die International Platform on Sustainable Finance (IPSF) ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Dieser bestätigt kontinuierliche Fortschritte bei der Umsetzung von Rahmenwerken für nachhaltige Finanzen auf internationaler Ebene. Das Dokument bietet einen detaillierten Überblick über politische Entwicklungen, mit Schwerpunkt auf Taxonomien, Übergangsplänen und Offenlegungspflichten sowie neue Analysen zu strategischen Sektoren und Biodiversität. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht finden Sie unten anbei.