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Kategorie PRIPs / PRIIPs

Neue Gesprächsrunde in Brüssel am 8., 9. und 10. September

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Juni (2., 3. und 4. Juni) wird gleich nach der Sommerpause der europäische Partnerverband der AFPA, nämlich FECIF, eine neue Runde von Gesprächen in Brüssel und zwar am 8., 9. und 10. September organisieren. Ziel dieser Treffen ist es, das Engagement von FECIF und AFPA gegenüber den wichtigsten EU-Stakeholdern weiter zu stärken und die Diskussionen fortzuführen, die wir bei unseren Treffen im Juni begonnen haben. Herzlichen Dank an Vania Franceschelli, Vorsitzende der FECIF – European Federation of Financial Advisers and Financial Intermediaries, für diese Initiative, die AFPA gerne unterstützt. Details unten anbei.

AFPA Gründungsobmann Johannes Muschik blickt auf die ersten 15-Jahre und erzielten Erfolge.

Neun von zehn Regeln, die unsere tägliche Arbeit in der Finanz- und Versicherungsdienstleistung betreffen, werden von der Europäischen Union, „in Brüssel“ gemacht. Was liegt also näher, als dass Unternehmen, die davon direkt betroffen sind zwei Interessen haben? Erstens, sie möchten sich rechtzeitig direkte ungefilterte Informationen beschaffen, um zu wissen, was mittel- und langfristig auf sie zukommt. Zweitens, sie wollen sich frühzeitig mit Gremien und Entscheidern in Brüssel vernetzen und dort direkt vertreten, um gezielt Einfluss auf künftige Gesetze und Regularien zu nehmen. Einen Rückblick auf die ersten 15-AFPA-Jahre von Johannes Muschik finden Sie unten anbei.

Technische Beratung zur Umsetzung der Retail Investment Strategy (RIS)

Die Europäische Kommission hat die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) um technische Beratung zu den Durchführungsmaßnahmen (Level-2-Maßnahmen) der Retail Investment Strategy (RIS) ersucht, insbesondere in Bezug auf die Änderungen der MiFID II, der OGAW-Richtlinie (UCITS) und der AIFM-Richtlinie (AIFMD).Eine Analyse durch das FECIF-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.

Neue Gesprächsrunde in Brüssel am 8., 9. und 10. September

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Juni (2., 3. und 4. Juni) wird gleich nach der Sommerpause der europäische Partnerverband der AFPA, nämlich FECIF, eine neue Runde von Gesprächen in Brüssel und zwar am 8., 9. und 10. September organisieren.

Ziel dieser Treffen ist es, das Engagement von FECIF und AFPA gegenüber den wichtigsten EU-Stakeholdern weiter zu stärken und die Diskussionen fortzuführen, die wir bei unseren Treffen im Juni begonnen haben. Herzlichen Dank an Vania Franceschelli, Vorsitzende der FECIF – European Federation of Financial Advisers and Financial Intermediaries, für diese Initiative, die AFPA gerne unterstützt. Eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten anbei.

Kommission: 2 Initiativen zur Stärkung der Finanzkompetenz

Die Europäische Kommission hat heute im Rahmen ihrer Strategie zur Finanzbildung in der Europäischen Union zwei Initiativen gestartet. Ziel ist es, wirksame Finanzbildungsmaßnahmen zu fördern und die Qualität von Aktivitäten zur finanziellen Bildung in den Mitgliedstaaten zu verbessern.

Die Initiativen umfassen einen Aufruf zur Einreichung erfolgreicher Praxisbeispiele im Bereich Finanzbildung sowie die Einrichtung einer Stakeholder-Untergruppe, die die Entwicklung eines freiwilligen EU-Verhaltenskodexes für Organisationen zur Förderung der Finanzkompetenz unterstützen soll.

Die Frist für die Einreichung von Praxisbeispielen endet am 30. Oktober 2026, Bewerbungen für die Teilnahme an der Stakeholder-Untergruppe können bis zum 16. September 2026 eingereicht werden. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro finden Sie unten anbei.

Die europäische Politikagenda im Bereich Finanzdienstleistungen war selten so bedeutend wie heute. Die Spar- und Investitionsunion nimmt Gestalt an, der Schutz von Kleinanlegern wird neu gestaltet, und die Frage, ob normale Bürgerinnen und Bürger sinnvoll an den Kapitalmärkten teilnehmen werden, wird gerade in Echtzeit beantwortet. Die entscheidende Rolle spielen Finanzbildung und professionelle, kompetente Beratung. Das Editorial finden Sie unten anbei.

Am 15. 10. findet in Wien am Vormittag das AFPA-Mitglieder-Meeting und nachmittags der AFPA-Marktdialog statt. Sowohl live, als auch via TEAMS. Beim Mitglieder-Meeting warten interessante Vorträge, für die es auch Zertifikate für die gesetzliche Weiterbildung geben wird. Details dazu unten anbei.

RIS: ECON nimmt Trilog-Ergebnis an

Der ECON-Ausschuss – Ausschuss für Wirtschaft und Währung – des Europäischen Parlaments hat soeben die interinstitutionellen Vereinbarungen zum Retail Investment Strategy (RIS)-Paket angenommen. Details unten anbei. Das Paket umfasst die RIS-Richtlinie sowie die Überarbeitung der PRIIPs-Verordnung. Eine Analyse durch das FECIF-Rechtsbüro und die Dokumente finden Sie unten anbei.

FECIF-Positionspapier zum EU-Zusatzrenten-Paket

Das Dokument wurde mit dem Ziel erarbeitet, eine solide und kohärente Grundlage für die externe Positionierung der FECIF sowie für die bevorstehenden institutionellen Gespräche mit EU‑Stakeholdern im Rahmen der breiteren Debatte über Zusatzrenten, langfristiges Sparen und die Spar‑ und Investitionsunion zu schaffen.
Das Dokument finden Sie unten anbei.

RIS: Durchgesickerte konsolidierte Fassungen der instituionellen Verhandlungen zum Retail Investment Package

Über unsere institutionellen Kontakte haben wir die durchgesickerten Texte der interinstitutionellen Vereinbarung erhalten, die aus den Trilogverhandlungen zum Paket der Strategie für Kleinanleger (Retail Investment Strategy – RIS) hervorgegangen sind. Das Paket umfasst die RIS-Richtlinie sowie die Überarbeitung der PRIIPs-Verordnung.

FECIF Schreiben an Kommissarin Albuquerque bezüglich Finanzberatung

FECIF und EFPA verfassten ein Schreiben an Kommissarin Albuquerque bezüglich der jüngsten Äußerungen zur Finanzberatung, die im Rahmen der Veranstaltung in Helsinki gemacht wurden.
Darin wird die Bedeutung professioneller Finanzberatung im Zuge der Umsetzung der Savings and Investments Union bekräftigt. Das Schreiben und eine kurze Zusammenfassung finden Sie unten anbei.

Finanzberatung und Finanzbildung müssen gemeinsam voranschreiten

„Finanzbildung vermittelt Bürgerinnen und Bürgern Wissen. Professionelle Beratung übersetzt dieses Wissen in Entscheidungen, die zu ihrem Leben passen. Beides ergänzt sich – und keines kann das andere ersetzen.“

Die europäische Politikagenda im Bereich Finanzdienstleistungen war selten so bedeutend wie heute. Die Spar- und Investitionsunion nimmt Gestalt an, der Schutz von Kleinanlegern wird neu gestaltet, und die Frage, ob normale Bürgerinnen und Bürger sinnvoll an den Kapitalmärkten teilnehmen werden, wird gerade in Echtzeit beantwortet. Die entscheidende Rolle spielen Finanzbildung und professionelle, kompetente Beratung. Das Editorial finden Sie unten anbei.

Die Rolle von Finanzbildung und Beratung: Wichtigste Erkenntnisse aus der FECIF-Veranstaltung

Fecif veranstaltete in Brüssel eine Veranstaltung mit dem Titel „Financial Advice for Europe’s Future: Empowering Citizens to Save, Invest and Retire“.
Dabei kamen Vertreter der EU-Institutionen und wichtige Branchenakteure zusammen, um zu diskutieren, wie die Beteiligung an den Kapitalmärkten gestärkt werden kann.

Zentrale Erkenntnis? Finanzberatung ist entscheidend, um Ersparnisse in langfristige Investitionen umzuwandeln.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen und einen Link zur Video-Aufzeichnung finden Sie unten anbei.

EIOPA-Bericht über Kosten von Privatkunden-Investmentprodukten

Anfang April veröffentlichte die EIOPA ihren jährlichen Bericht über die Kosten und die vergangene Wertentwicklung von Privatkunden-Investmentprodukten in der EU für den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2024. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Bericht finden Sie unten anbei.

ESMA: Bericht zu Kosten und Performance von Retail-Anlageprodukten in der EU

ESMA, die Europäische Wertpapieraufsicht hat heute ihren Marktbericht 2025 zu den Kosten und der Performance von Retail‑Anlageprodukten in der Europäischen Union veröffentlicht. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und die Berichte finden Sie unten anbei.

Ein geschäftiges, wegweisendes Jahr für die europäische Agenda im Finanzdienstleistungssektor

In ihrem Leitartikel analysiert Vania Franceschelli, FECIF Chairperson, die großen EU-Projekte, die im Vorjahr auf den Weg gebracht wurden und heuer mit der Umsetzung starten. Sie spricht von „einer außergewöhnlich dichten politischen Agenda im Bereich Finanzdienstleistungen (worin auch der Versicherungsbereich inkludiert ist). Stichworte dazu sind etwa Savings and Investments Union (SIU), Maßnahmen betreffend Zusatzpensionen (pension gap), Integration der Kapitalmärkte und Adaption bei der nachhaltigen Finanzierung. Zusammen werden diese Initiativen einen Großteil der regulatorischen Debatten und Umsetzungsarbeiten im kommenden Jahr prägen.

Im folgenden Editorial geht sie kurz auf die einzelnen Vorhaben ein. Eine gewisse Skepsis kann man durchaus herauslesen, besonders dann, wenn der „Verdacht entsteht“, dass man vielleicht mit weiterer Regulierung oder „regulatorischem Redesign“, „standardisierten Lösungen“ die Rolle der Berater und Vermittler am Markt reduzieren möchte. Das Editorial zum Nachlesen finden Sie unten anbei.

AFPA Arbeitsschwerpunkte 2026/27

Am 22. 1. stimmte sich der AFPA-Marktbeirat über die AFPA-Prioritäten des Jahres 2026 ab. Über allem steht weiterhin das Ziel, sich für den Erhalt selbständiger Versicherungsvermittlung und Finanzberatung in Österreich einzusetzen. Dabei orientieren wir uns an den Arbeitsprogrammen von EIOPA, ESMA, EBA und der Europäischen Kommission. Stichworte dazu: KI, Digitalisierung, DORA, NIS2, FIDA. Weiters Omnibus, SolvencyII, MiCAR, EU-Haftungsregelung neu, protection gaps etc. Weitere Details unten anbei.

Kommission: 2 Konsultationen zu PEPP und IORP-II

Die Europäische Kommission hat 2 öffentliche Konsultationen gestartet, um Feedback zu zwei Rechtsakten einzuholen, die am 20. November 2025 im Rahmen des Pakets für Zusatzrenten angenommen wurden: Dem Legislativvorschlag zur Änderung der Verordnung über das paneuropäische private Altersvorsorgeprodukt (PEPP) sowie dem Vorschlag zur Änderung der IORP-II-Richtlinie (Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung II). Die Frist für die Einreichung von Beiträgen endet am 27. Januar 2026. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und den Link zum Dokument finden Sie unten anbei.

Vorschläge zur Vereinfachung der RIS von den Niederlanden

Wir möchten Sie auf ein „Non-Paper“ (also nicht offizielles Papier) der Niederlande zur Vereinfachung administrativer Belastungen im Zusammenhang mit der Retail Investment Strategy (RIS) hinweisen, das von der niederländischen Delegation an die Arbeitsgruppe „Finanzdienstleistungen und Bankenunion (Retail Investment)“ des Rates der EU übermittelt wurde. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.

Vorschläge zur Vereinfachung des RIS von Frankreich und Tschechien

Anbei – und vorab – das Non-Paper von Frankreich und Tschechien zur Vereinfachung des Pakets zum Schutz von Kleinanlegern (RIS), das wir über unsere Kontakte erhalten haben. Dieses Dokument wurde der Europäischen Kommission übermittelt. Eine Analyse durch das Fecif-Rechtsbüro und das Dokument finden Sie unten anbei.